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Der Fahrer des LKW wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt

BAB A1: Schwerer Unfall vor dem Kreuz Köln-Nord

Köln | Kölner Polizei und Feuerwehr berichten von einem schweren Unfall am Stauende rund einen Kilometer vor dem Kreuz Köln-Nord auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Saarbrücken. Der Fahrer eines LKW wurde lebensgefährlich und zwei junge Frauen leicht verletzt.
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Fotodokumentation: Der schwere Unfall auf der A1 >
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Es ist die klassische Situation auf der A1 an jedem Morgen. Auf der rechten Fahrspur gibt es einen Rückstau derer, die auf die A57 am Kreuz Köln Nord abbiegen wollen. So auch am heutigen Tag. Auf diese Situation wird der rollende Verkehr eigentlich nicht im Vorfeld hingewiesen und gerade in diesem Teilabschnitt der A1 ereignen sich immer wieder schwere Unfälle. Erst am 13. November des vergangenen Jahres kam es hier im Stop and Go Berufsverkehr zu einem schweren Unfall.

Der Fahrer eines Sattelzuges übersieht zunächst das Stauende. Er weicht von der Fahrspur auf die Mittelspur aus. Dies gelingt ihm noch rechtzeitig. Der hinter ihm fahrende LKW schafft es nicht mehr. Er wird von der Kölner Polizei als Unfallverursacher geführt. Mit der Fahrerseite trifft auf die rechte Ecke des Hecks, des vor ihm abgebremst stehenden LKW. Sein Führerhaus wird total zerstört. Der Fahrer, so der Einsatzleiter der Kölner Feuerwehr Ruster war massiv zwischen Lenkrad, Sitz und hinterer Kabinenwand eingeklemmt. Er wurde schwerst verletzt, aber er war noch ansprechbar, als die Retter eintrafen. Auch ein Rettungshubschrauber wurde hinzugerufen, der aber für den Transport des schwerst verletzten LKW-Fahrers nicht genutzt wurde. Der Mann wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik der Maximalversorgung gebracht. Es besteht Lebensgefahr. 45 Minuten benötigte die Berufsfeuerwehr Köln, im den Mann aus dem LKW-Wrack zu befreien.

Durch den Aufprall wurde der Sattelzug, der noch rechtzeitig bremsen konnte, auf einen PKW und der wiederum auf einen weiteren PKW aufgeschoben. Im vorderen PKW saßen zwei junge Frauen im Alter von 28 und 21 Jahren. Sie erlitten ein Schleudertrauma und wurden leicht verletzt in eine Klinik gebracht. Der zweite PKW-Fahrer wurde nicht verletzt, wie auch der weiter am Unfall beteiligte LKW Fahrer. Die Polizei rekonstruiert den Unfall mit ihrem Verkehrsunfallteam, ein Sichtschutzzaun wurde errichtet. Zunächst konnte nur eine Fahrspur geöffnet werden. Es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen.

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