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FC Fans im Visier der Polizei vor dem Derby

Köln | Es ist das Wochenende des rheinischen Derbys zwischen dem 1. FC Köln und Bayer Leverkusen. In großen Lettern prangt das Wort Leverkusen von der Deutzer Werft. Auf der anderen Seite haben sich FC Fans rund um eine Altstadtkneipe am Fischmarkt eingefunden. 40 Fans wurden von der Polizei, darunter Ultras und Fans der Wilden Horde überprüft.
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Fotostrecke: FC Ultras im Fokus der Kölner Polizei >
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Mögliche "Drittortauseinandersetzung" verhindert

Im Vorfeld des morgigen Derbys zwischen dem 1. FC Köln und Bayer 04 Leverkusen hat die Polizei am gestrigen Abend (24. April) in Köln und Leverkusen 153 Fußballstörer aus beiden Fanlagern kontrolliert. Dabei wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt.

Aufklärungskräfte erkannten gegen 20 Uhr Fußballstörer aus der Fanszene des 1. FC Köln in der Kölner Altstadt. Im weiteren Verlauf stellten die Beamten einen regen Zulauf der Szeneangehörigen an einer Gaststätte im Bereich Markmannsgasse/Frankenwerft fest. Um eine möglicherweise drohende "Drittortauseinandersetzung" zu verhindern, wurden daraufhin starke Einsatzkräfte zusammengezogen.

Anschließend stellten die Einsatzkräfte die Personalien von 53 Fußballstörern, darunter eine Frau und vier Jugendliche, fest und durchsuchten sie. Dabei wurde Schutzbewaffnung wie Handschuhe, Mundschutz, Sturmhauben sowie verbotene Knallkörper ("Polenböller"), Pfefferspray und Spraydosen aufgefunden und sichergestellt. Nach persönlichen Gefährderansprachen erhielten die Kontrollierten einen Platzverweis, fünf Personen wurden in Gewahrsam genommen. 13 dieser Personen hatten bereits ein Bereichsbetretungsverbot für das morgige Spiel erhalten, fünf erhielten Meldeauflagen. Als "Gewalttäter Sport" waren 26 Personen bekannt.

Zeitgleich wurden im Bereich einer Gaststätte in der Otto-Grimm-Straße in Leverkusen-Wiesdorf 104 Anhänger, davon 39 als "Gewalttäter Sport" Bekannte, aus dem Fanlager von Bayer 04 Leverkusen kontrolliert und durchsucht. Zwei dieser Personen hatten bereits ein Bereichsbetretungsverbot für das morgige Spiel erhalten.

Durch die Maßnahmen erhofft sich die Polizei eine präventive Wirkung, sodass beim morgigen Derby wieder der Fußball im Mittelpunkt stehen soll.

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