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Die Bombe liegt unter der Silberfolie

10-Zentner Bombe in Deutz ist entschärft

Köln | Liveticker abgeschlossen um 0:33 Uhr  | Die Stadt Köln meldet: "10-Zentner-Fliegerbombe in Deutz gefunden - Blindgänger liegt auf der Baustelle für den neuen Rheinboulevard". Der Kampfmittelräumdienst hat entschieden, dass die Bombe noch heute entschärft werden muss. Die Bombe sei heute Nachmittag bei Bauarbeiten zufällig freigelegt worden. Der Evakuierungsradius wurde auf 500 Meter festgelegt. Auch das Hyatt Hotel musste evakuiert werden. Um 0:31 Uhr meldete die Stadt Köln die Bombe sei entschärft.

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Die Skizze, die noch nicht den endgültigen Bereich zeigt, in dem evakuiert werden wird und den die Stadt Köln aktuell noch festlegt, zeigt die Dimension des 500 Meter Radius. [Karte: www.mapz.com]

Bombe in Köln-Deutz: Hier wird evakuiert oder „luftschutzmäßiges Verhalten“ angeordnet

Kölner Altstadt: Die erste Häuserzeile die am Rhein liegt. Ab 21 Uhr werden die Gastronomen aufgefordert Tische im Freien nicht mehr zu besetzen. Alle Schiffe die am Altstadtkai festgemacht haben müssen diesen verlassen.

Deutz: Das Hyatt Hotel. Teile des LVR Gebäudes und des LVR Turmes. Das alte LVR Gebäude. Ein Teil des RTL Geländes, der Messeturm, HDI Gerling. Zum Teil können die Mitarbeiter in den Gebäuden bleiben, müssen sich aber luftschutzmässig in die hinteren Gebäudeteile begeben. Das Altenheim St. Heribert. Die Bewohner müssen zwar das Haus nicht verlassen, aber hintere Teile des Gebäudes aufsuchen.

Der Evakuierungsbereich umfasst den Rheinboulevard, die Urbanstraße und die Hermann-Pünder-Straße sowie die erste Häuserzeile an der Mindener Straße zwischen Deutzer Freiheit und Siegesstraße. Die Siegesstraße muss bis zum Hans-Lommerzheim-Weg geräumt werden, außerdem die Jugendherberge Deutz sowie das LVR-Gebäude an der Opladener Straße.

Die Anlaufstellen für evakuierte Bewohner

Anlaufstelle für die Bewohnerinnen und Bewohner in Deutz ist das Gymnasium Schaurtestraße

Als Anlaufstelle für die Bewohnerinnen und Bewohner aus der Altstadt steht der Theo-Burauen-Saal im Spanischen Bau des Rathauses zur Verfügung.

Sperrungen aufgrund des Bombenfundes in Deutz

Die Deutzer Brücke und die Hohenzollernbrücke werden gesperrt.

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00:33 Uhr > Die 10-Zentner-Bombe am Rheinboulevard in Köln-Deutz ist entschärft. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst konnte den Zünder des Blindgängers gegen 0.25 Uhr ohne Probleme unschädlich machen. Alle Betroffenen können in ihre Wohnungen, Hotels und in die Jugendherberge zurückkehren. Im Gymnasium Schaurtestraße hielten sich 210 Personen auf, im Rathaus 60 Personen. Die Straßensperrungen werden zügig wieder aufgehoben. Alle Straßen sind dann wieder befahrbar. Die Deutzer Brücke und die Hohenzollernbrücke sind bereits wieder freigegeben. Der Zugverkehr kann wieder laufen, der Schiffsverkehr auf dem Rhein ebenfalls. Auch die Kölner Verkehrs-Betriebe können ihre Bahnen nun wieder wie gewohnt fahren lassen.

00:25 Uhr > Die Entschärfung der 10-Zentner-Bombe in Köln-Deutz hat begonnen. Im Gymnasium Schaurtestraße halten sich derzeit rund 200 Anwohnerinnen und Anwohner auf, im Spanischen Bau des Rathauses rund 25. Das Ordnungsamt ist mit 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Einsatz, die Feuerwehr mit zehn. Der Bahnverkehr ist eingestellt.

21:45  Uhr > Die Stadt geht von mehreren tausend Menschen aus, die evakuiert werden müssen. Die Verkehrssperrungen beginnen voraussichtlich ab 23 Uhr. Die Räumung der betroffenen Wohnbereiche und Geschäftsgebäude im Bereich Köln-Deutz und Altstadt laufe auf Hochtouren. Insgesamt sind von der Evakuierungsaktion mehrere 1.000 Anwohner, Hotelgäste und Beschäftigte betroffen. Nach dem bisherigen Stand soll gegen 23 Uhr dann auch mit der Verkehrssperrung im Bereich Mindener Straße/Opladener Straße begonnen werden. Die Deutzer Brücke soll dann ebenfalls gesperrt werden. Der Zugverkehr auf der Hohenzollernbrücke sowie die Rheinschifffahrt werden voraussichtlich gegen 24 Uhr unmittelbar vor Beginn der Bombenentschärfung angehalten werden.

21:25 Uhr > Die Stadt Köln hat mit den Evakuierungsmaßnahmen begonnen. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich Mindener Straße/Opladener Straße weiträumig zu umfahren.

19:45 Uhr > Die Bombe ist derzeit gesichert und mit einer Rettungsfolie abgedeckt. Der Kampfmittelräumdienst, die Kölner Feuerwehr und die Einsatzleitung des städtischen Ordnungsamtes sind am Fundort. Man ist froh, dass das Wetter so schlecht ist, denn der Rheinboulevard ist derzeit menschenleer und muss daher nicht aufwändig evakuiert werden. Die Bombe wird frühestens ab 23 Uhr entschärft werden können. Kurz zuvor muss die Schifffahrt auf dem Rhein, die DB auf der Hohenzollernbrücke und die KVB ihren Verkehr auf der Deutzer Brücke einstellen. Beide Brücken werden voll gesperrt. Am Evakuierungsradius arbeiten die Mitarbeiter des Ordnungsamtes noch.

Erstmeldung der Stadt Köln 17:30 Uhr > Nachdem an der Baustelle Rheinboulevard in Köln-Deutz in den vergangenen Tagen ei-nige Verdachtspunkte für mögliche Fliegerbomben untersucht worden waren, ohne dass ein Blindgänger entdeckt wurde, ist bei den weiteren Bauarbeiten am heutigen Donners-tagnachmittag, 27. August 2015, durch Zufall eine Bombe freigelegt worden. Beim Aus-heben eines Leitungsgrabens haben die Arbeiter einen verdächtigen Mettallkörper ent-deckt. Wie der Kampfmittelbeseitigungsdienst dann festgestellt hat, handelt es sich um eine 10-Zentner-Bombe amerikanischer Bauart. Sie liegt auf dem Baustellengelände für den Rheinboulevard, im Abschnitt zwischen Hermann-Pünder-Straße und Urbanstraße, und damit mittig zwischen Hohenzollernbrücke und Deutzer Brücke.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat entschieden, dass die Bombe noch am heutigen Tag entschärft werden muss. Es wurde ein Gefährdungsbereich von rund 500 Metern festgelegt, der jedoch aufgrund der vorhandenen Bebauung nicht mit dem Evakuie-rungsradius identisch sein muss. Gemeinsam mit dem Ordnungsamt wird nun ermittelt, welche Bereiche von einer Evakuierung genau betroffen sein werden und ob der Sperr-bereich bis zur Altstadt auf die andere Rheinseite ausgeweitet werden muss. Auf jeden Fall von der Evakuierung betroffen ist das Hyatt-Hotel.

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