Köln Nachrichten Köln Nachrichten

fluechtlingslager_chorweiler_26082105

Bezirksregierung Köln aktiviert Krisenstäbe in der Flüchtlingsfrage

Köln | In der Bezirksregierung Köln arbeitet seit Sonntag ein Krisenstab für die Erstaufnahme der Flüchtlinge. Man rechne mit bis zu 18.000 neu ankommenden Flüchtlingen in dieser Woche. Es sei nicht absehbar, wie viele Menschen in den nächsten Monaten nach NRW kämen, so die Behörde.

Der Krisenstab der Bezirksregierung Köln habe die Kreise Heinsberg, Düren und Euskirchen, den Rhein-Sieg-Kreis und die Stadt Aachen aufgefordert, ebenfalls ihre Krisenstäbe zu aktivieren und kurzfristig Unterkünfte für jeweils bis zu 500 Menschen bereitzustellen. Die Bezirksregierung stellte heute fest, dass die Notunterkünfte für mindestens sechs weitere Monate benötigt werden.

Auch Gemeinden unter 40.000 Einwohnern müssten jetzt Unterkünfte zur Verfügung stellen. Der Rhein-Sieg-Kreis richte heute eine Notunterkunft in einer Turnhalle in Troisdorf mit insgesamt 300 Plätzen ein. Morgen können zusätzlich 200 Menschen im Rhein-Sieg-Kreis untergebracht werden. Dann stellt auch die Stadt Niederkassel 120 Plätze zur Verfügung. In der Körner-Kaserne in Aachen werden heute 200 Plätze bereitgestellt. Im Kreis Euskirchen werden derzeit noch verschiedene Möglichkeiten geprüft.

In 128 Notunterkünften, 21 zentralen Unterbringungseinrichtungen und fünf Erstaufnahmeeinrichtungen kann das Land NRW derzeit rund 39.000 Menschen unterbringen. Im Regierungsbezirk Köln gibt es vier Notunterkünfte in Köln-Chorweiler, Simmerath-Einruhr, Linnich, Schleiden-Gemünd und eine geplante Unterkunft in Monschau. Dazu kommen 28 temporäre Notunterkünfte in Aachen, Köln, Leverkusen, Alsdorf, Eschweiler, Herzogenrath, Stolberg, Düren, Erkelenz, Heinsberg, Bedburg, Bergheim, Brühl, Erftstadt, Frechen, Hürth, Kerpen-Sindorf, Pulheim-Brauweiler, Wesseling, Bornheim, Hennef, Königswinter, Siegburg, Troisdorf-Sieglar, Bergisch-Gladbach und Gummersbach. Zentrale Unterbringungseinrichtungen sind in Bonn-Bad Godesberg, Bonn (Ermekeil-Kaserne), Wegberg, Sankt Augustin und Kerpen geplant oder in Betrieb. Geplant sind weitere Unterkünfte in Leverkusen, Kreuzau-Dove und in Euskirchen. Insgesamt werden im Regierungsbezirk Köln damit rund 9.700 Plätze zur Verfügung stehen.

Zurück zur Rubrik Köln Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Köln Nachrichten

Köln | Nach 20 Jahren ende die Nutzungszeit von Reihengräbern auf den Kölner Friedhöfen, in denen im Jahr 1996 Verstorbene bestattet wurden. Die Stadt Köln informiert, dass eine Verlängerung und der Erhalt der Reihengrabstätten nach Ablauf der Nutzungsrechte nicht möglich seien. Die Friedhofsverwaltung habe mit Schildern darauf hingewiesen, dass sie den Grabstein kostenlos abräumt. Wer das nicht möchte, könne es nach Einholen einer Abräumgenehmigung selbst tun, so die Stadt.

sirene_fot_bildpix_1242012500

Stadt testet die Sirenen

Köln | Der nächste Probelauf für die Sirenen auf Kölner Stadtgebiet findet am Samstag, 1. Oktober, statt. Dann werden die Systeme von der Kölner Berufsfeuerwehr wieder auf Funktionalität überprüft. Außerdem vermittle der Probealarm den Bürgern, wie sie sich im Notfall verhalten sollen. Um 12 Uhr löst die Berufsfeuerwehr alle 92 Kölner Sirenen aus. In Köln sind die Warnsignale probeweise vier Mal im Jahr zu hören.

bombe_15072014_dd

Köln | Das städtische Ordnungsamt habe in Köln-Riehl in den vergangenen Tagen neun Verdachtspunkte auf mögliche Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg untersuchen lassen. Während an sieben Stellen keine Besonderheiten festgestellt werden konnten, müssen zwei Punkte genauer unter die Lupe genommen werden, informiert die Stadt Köln.

NEU: Terminkalender Köln

termine_02012015

Der neue report-K Terminkalender für Köln optimiert für Ihr Smartphone:

termine.report-K.de

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets