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„Drehscheibe“ für Flüchtlinge am Flughafen Köln/Bonn wird eingestellt.

Köln | Die „Drehscheibe“ am Flughafen in Köln/Bonn – die seit September 2015 ankommende Sonderzüge mit Flüchtlingen übernimmt – wird am 10. April ihren Betrieb einstellen. Ab dem 11. April wird das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) die Aufgaben der kommunalen Drehscheibe übernehmen und ein zentrales Landesdrehkreuz in Düsseldorf einrichten.

Die „Drehscheibe“ am Flughafen Köln/Bonn war im Zuge eines Amtshilfeersuchens des nordrhein-westfälischen Innenministeriums eingerichtet worden. Sie wurde in Kooperation mit der Bezirksregierung Arnsberg betrieben und vom Land NRW finanziert. Wesentliche Unterstützung bei Einrichtung und Betrieb der Drehscheibe leistete der Flughafen Köln/Bonn. Die Flüchtlinge wurden nach einem kurzen Aufenthalt an der „Drehscheibe“, bei dem sie unter anderen mit Essen, Getränken, Kleidung und Erste-Hilfe-Leistungen versorgt wurden, mit Bussen in verschiedene Unterkünfte in NRW gebracht.

Die Stadt Köln teilte mit, dass bislang insgesamt 57 Sonderzüge mit Flüchtlingen an der „Drehscheibe Köln“ am Flughafen Köln/Bonn eingetroffen sind. Seit Einrichtung der „Drehscheibe Köln“ sind dort rund 28.500 Flüchtlinge angekommen und versorgt worden. Mehr als 3.000 Freiwillige hatten sich in den vergangenen Monaten gemeldet.

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