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Fliegerbombe in Köln-Bilderstöckchen wurde entschärft

Köln | Aktualisierung beendet | Bei Baggerarbeiten auf dem Gelände des „Verschiebebahnhofs Köln-Nippes“ im Stadtteil Köln-Bilderstöckchen wurde am heutigen Mittwoch eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Bei dem Blindgänger, der in Höhe der Straße „Am Bilderstöckchen“ freigelegt wurde, handelt es sich, nach Angaben der Stadt Köln, um eine 5-Zentner-Bombe englischer Bauart mit Heckaufschlagzünder. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf und das Ordnungsamt der Stadt Köln seien bereites vor Ort. Die Bombe wurde erfolgreich entschärft.

18:50 Uhr > Die Bombe wurde erfolgreich entschärft. Alle Anwohner können zurückkehren. Auch die Bahnstrecke wird wieder freigegeben.

Die Fliegerbombe auf dem Bahngelände in Köln-Bilderstöckchen wurde um 18:42 Uhr erfolgreich entschärft. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat den 250 Kilogramm schweren Blindgänger durch Herausdrehen des Heckzünders deaktiviert. Die Bombe wird nun abtransportiert und einem Fachbetrieb zerlegt und entsorgt.

Die von der Evakuierung betroffenen Anwohner in den Stadtteilen Bilderstöckchen und Weidenpesch können nun in ihre Wohnungen zurückkehren. Alle Straßensperren werden wieder aufgehoben. Auch die Bahnstrecke Köln-Neuss kann nun wieder freigegeben werden. Ebenso können die Busse der Kölner Verkehrs-Betriebe wieder die Haltepunkte in Bilderstöckchen anfahren.

In den beiden von der Stadt eingerichteten Anlaufstellen haben sich mehr als 60 Personen aufgehalten. Das Ordnungsamt war mit rund 90 Kräften vor Ort im Einsatz.

17:56 Uhr > Evakuierung abgeschlossen - Bahnstrecke Köln-Neuss vorerst gesperrt

Die Stadt Köln teilt mit, dass die Straßen rund um den Bombenfundort in Köln-Bilderstöckchen evakuiert wurden. Alle Bewohner und Anlieger sollen das Gelände verlassen haben. Drei bettlägerige Personen waren auffremde Hilfe angewiesen und wurden durch von der Stadt beauftragte Hilfskräfte begleitet.

Das Ordnungsamt stehe derzeit mit der Deutschen Bahn (DB) in Kontakt. In diesen Minuten (17:50 Uhr) lasse die DB die Bahnstrecke Köln-Neuss sperren. Damit können in etwa 15 Minuten die Sprengstoffexperten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes mit der Entschärfung der Bombe beginnen. Die Bombe soll durch das Entfernen des Heckzünders, in der Regel geschieht dies durch das Herausdrehendes Zünders, unschädlich gemacht werden.

17:09 Uhr > Keine größeren Straßensperrungen - Bahnstrecke Richtung Neuss betroffen

Das Ordnungsamt habe den ersten Durchgang durch das zu evakuierende Gebiet in Weidenpesch und Bilderstöckchen beendet. Die zweite Runde habe in Teilbereichen bereitsbegonnen. Kleinere Straßen wurden für den Verkehr gesperrt, größere Durchgangs- oder Hauptverkehrsstraßen seien in den beiden Stadtteilen nicht betroffen. Am späteren Nachmittag werde es allerdings zu Verzögerungen auf der Güter-, S-Bahn- und Fernverkehrsstrecke Köln-Neuss kommen, so die Stadt. Die Deutsche Bahn werde die Strecke etwa 15 Minuten vor der geplanten Entschärfung und für die Zeit der Bombenentschärfung sperren. Der genaue Zeitpunkt dafür steht noch nicht fest.

15:25 Uhr > Ordnungsamt beginnt mit der Evakuierung

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst habe den Radius für die Evakuierung festgelegt. Im Umkreis von etwa 300 bis 500 Metern müssen Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Dies betrifft einige Wohnblocks östlich des Bahngeländes im Stadtteil Weidenpesch (zwischen den Gleisen und dem Nordfriedhof) sowie Wohnhäuser und ein Firmengelände im Gewerbegebiet in Bilderstöckchen (rund um die Straßen Longericher Straße, Am Bilderstöckchen und Eschenbachstraße). Das Ordnungsamt habe gegen 15 Uhr mit den Evakuierungen begonnen. Betroffen seien etwa 2.500 Personen.

Als Anlaufstelle hat die Stadt für die in Weidenpesch wohnenden Menschen Räume in der Turnhalle einer städtischen Grundschule in der Bergstraße 34 eingerichtet. Die Bewohner aus Bilderstöckchen können in der Grundschule Alzeyer Straße 12 in Bilderstöckchen unterkommen

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