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Flüchtlingsunterbringung in Köln - Bundeswehr benennt zwei Grundstücke

Köln | Die Führung der Bundeswehr am Standort Köln hat der Stadt zwei nicht mehr genutzte Flächen benannt, die möglicherweise für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden könnten. Es soll sich dabei um ein Grundstück unmittelbar auf dem Gelände der Luftwaffenkaserne in Wahn und ein ausgelagertes größeres durch die Bundeswehr genutztes Grundstück handeln, so die Stadt Köln, die betont, die Benennung sei auf erneute Initiative von Oberbürgermeister Jürgen Roters geschehen.

Die Flächen sollen nun durch das Sozialdezernat der Stadt Köln, das für die Flüchtlingsunterbringung zuständig ist, zeitnah auf ihre Eignung überprüft werden. Die gemeinsame Begutachtung der nun benannten Flächen mit der Bundeswehr und den städtischen Beteiligten soll zeitnah terminiert werden.

Mit einer erneuten Anfrage habe sich Oberbürgermeister Roters am 26. Februar 2015 persönlich an den Standortältesten, Brigadegeneral Michael Gschoßmann, gewandt, um noch einmal um akute Unterstützung zu bitten, so die Stadt. Darauf sei seitens der Bundeswehr diese positive Rückantwort mitgeteilt worden. Bereits seit dem Antrittsbesuch des Standortältesten, Brigadegeneral Michael Gschoßmann, am 26. November 2013 sei Roters mit diesem beziehungsweise seinem Stellvertreter, Hauptmann Rüdiger Wenzel, im Gespräch über die Problematik der Flüchtlingsunterbringung in Köln, so die Stadt. Zu diesem Zeitpunkt hätten aber freie oder freiwerdende Flächen nicht zur Verfügung gestanden.

Bei den konstruktiven Gesprächen seien zwar wiederholt die Möglichkeiten einer Flüchtlingsunterbringung in Gebäuden oder Liegenschaften der Bundeswehr am Kölner Standort ausgelotet worden, allerdings ohne, dass im Ergebnis Unterkünfte seitens der Streitkräfte bereitgestellt werden konnten, so die Stadt.

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