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Fremdenfeindliche Security in Erstaufnahmeeinrichtung Boltensternstraße beschäftigt?

Köln | aktualisiert | Die Bezirksregierung Köln hat nach eigenen Angaben heute veranlasst, dass dem für die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes NRW in der Boltensternstrasse in Köln eingesetzten Sicherheitsdienst umgehend gekündigt wird. Anlass dafür sei das Teilen von fremdenfeindlichen Äußerungen durch den Inhaber des Sicherheitsdienstes in sozialen Netzwerken.

Das Verhalten des Inhabers der Sicherheitsfirma sei nicht vereinbar mit den Ansprüchen der Bezirksregierung Köln an eine Willkommenskultur in den von der Bezirksregierung verantworteten Einrichtungen, so die schriftliche Begründung der Bezirksregierung.

Die gestern Nachmittag gegen 16 Uhr eingegangen Hinweise auf das Verhalten des Sicherheitsdienst-Inhabers sei umgehend geprüft worden. Daraufhin sei mit der Johanniter-Unfall-Hilfe vereinbart worden, dass diese dem Sicherheitsunternehmen sofort kündige. Die Notunterkunft Boltensternstrasse wird von der Johanniter-Unfall-Hilfe als betreuendem Verband verantwortet. Vertragspartner des Sicherheitsdienstes ist daher die Johanniter-Unfall-Hilfe.

Der Sicherheitsdienst erfüllte bislang die auf der Landesebene vorgegebenen Kriterien, so die Bezirksregierung. Diese sähen insbesondere eine individuelle Prüfung jedes einzelnen eingesetzten Mitarbeiters vor. Der Bezirksregierung Köln hätten bislang keine Informationen über Beschwerden oder Unregelmäßigkeiten vorgelegen.

Flüchtlingsunterkunft der Stadt Köln nutzt anderen Wachdienst

Die Stadt Köln nutzt die angrenzenden Gebäude an der Boltensternstraße ebenfalls zur Unterbringung von Flüchtlingen. Die städtische Flüchtlingsunterkunft wird vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) im Auftrag der Stadt Köln betrieben. Dort kommt eine anderer Sicherheitsdienstleister zum Einsatz, mit dem die Stadt laut eigenen Angaben seit Jahren erfolgreich zusammenarbeitet.

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