Köln Nachrichten Köln Nachrichten

versammlung_0712017

Informationen zu den Demonstrationen am Samstag

Köln | Am kommenden Samstag, 7. Januar, sind in der Kölner Innenstadt mehrere Demonstrationen angemeldet worden. Pro NRW plant einen Aufzug unter dem Motto „Ein Jahr nach dem Kölner Sex-Pogrom: Kein Vergeben, kein Vergessen.“ Das Bündnisse „Köln Nord gegen Rechts“ und „Köln stellt sich quer“ plant drei Gegenveranstaltungen. Insgesamt werden rund 600 Teilnehmer für alle Demonstrationen erwartet, so die Polizei. Die Kölner Polizei wolle mit etwa 1000 Polizisten im Einsatz sein.

Pro NRW rechne mit 400 Teilnehmern

In der Zeit von 14 bis 19 Uhr hat Pro NRW einen Aufzug mit dem Thema "Ein Jahr nach dem Kölner Sex-Pogrom: Kein Vergeben, kein Vergessen!" in der Kölner Innenstadt angemeldet. Der Veranstalter rechne hierbei mit 400 Teilnehmern, sagt die Polizei Köln.

Auch auf Facebook ist eine Veranstaltung erstellt worden. Der aktuelle Stand am heutigen Donnerstag, 5. Januar: Zusagen: 114, Interessierte: 365, Eingeladen 7.026.

Die Versammlung werde in Abstimmung mit der Polizei folgenden Aufzugsweg nehmen: Domprobst-Ketzer-Straße (Auftaktkundgebung), An den Dominikanern, Unter Sachsenhausen, Tunisstraße, Zeughausstraße, Magnusstraße, Albertusstraße, Apostelnstraße, Pastor-Könn-Platz, Neumarkt, Richmodstraße, Am Alten Posthof, Krebsgasse, Glockengasse, Tunisstraße, Komödienstraße, Marzellenstraße, Domprobst-Ketzer-Straße.

Gegenveranstaltungen von „Köln Nord gegen Rechts“ und „Köln stellt sich Quer“

Das Bündnis „Köln Nord gegen Rechts“ hat gegen die Versammlung von Pro NRW drei Gegenveranstaltungen angemeldet. Gemeinsam mit „Köln stellt sich Quer“ wollen sie gegen Rechts mobilisieren. In der Zeit von 12 bis 20 Uhr finden in Abstimmung mit der Polizei auf dem Bahnhofsvorplatz, Roncalliplatz und Breslauer Platz Kundgebungen unter dem Titel „Stoppt den Marsch der Rassist/innen und Holocaust Leugner/innen in Köln“ statt. „Köln Nord gegen Rechts“ rechne mit je 200 Teilnehmern an den Örtlichkeiten, so die Kölner Polizei.

Laut Facebook-Veranstaltung „Gemeinsam Rassist/innen und Neonazis stoppen“ beginnt die Protestkundgebung um 13:30 Uhr auf dem Bahnhofvorplatz. Reden sollen: Eine Rednerin von Köln gegen Rechts, Eine Vertreterin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN), Daniel Schwerdt von die Linke und Volker Beck von den Grünen. „Rassistische Propaganda und rechte Aufmärsche dürfen nicht zur Normalität werden. Auch 2017 nicht. Wir werden uns am 7. Januar den Rassist*innen in den Weg stellen“, heißt es im Demo-Aufruf von „Köln gegen Rechts.“

Etwa 1.000 Polizisten im Einsatz 

Die Polizei Köln befinde sich zurzeit noch in intensiven Einsatzvorbereitungen, um einen friedlichen Verlauf beider Veranstaltungen zu sorgen, sagt die Kölner Polizei. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden daher gebeten, die Bereiche der oben genannten Wegstrecken weiträumig zu umfahren oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Bürgertelefon

Ab dem heutigen Donnerstag, 5. Januar, schaltet die Polizei Köln ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 0221 / 229 - 7777. Das Bürgertelefon ist am Donnerstag und Freitag in der von 10 bis 18 Uhr und am Veranstaltungstag ab 9 Uhr besetzt.

Zurück zur Rubrik Köln Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Köln Nachrichten

Köln | Die Stadt Köln will im Sommer eine neue Unterkunft für Geflüchtete an der Rothenburger Straße in Köln-Höhenberg in Betrieb nehmen. Über die geplante Unterkunft informiert die Stadt am 8. März 2017 die Anwohner in Höhenberg.

33

Köln | Im Rahmen des Bürgerhaushalts 2016 können Bürger ab sofort die Stellungnahmen der Stadtverwaltung Köln zu den Top 25-Vorschlägen der einzelnen Stadtbezirke im Internet einsehen. Über die Vorschläge wird nun in den jeweiligen Bezirksvertretungen beraten.

dom_hohenzollern_skyline

Köln | Der Kurt-Hackenberg-Platz in der Innenstadt Köln soll in diesem Jahr umgestaltet werden. Dazu wird ab dem 6. März 2017 eine Baustelle eingerichtet.

AfD-Bundesparteitag 2017 in Köln

maritim_300_12022017klein

Der Bundesparteitag der Alternative für Deutschland (AfD) findet im April 2017 im Maritim Hotel in Köln statt. Mehrere Gruppen kündigen Proteste und Kundgebungen dagegen an. Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Geschehen rund um den AfD-Bundesparteitag in Köln.

AfD-Bundesparteitag im Maritim Hotel Köln - AfD nimmt Stellung

Gegenstimmen:

Der AfD-Parteitag im April – Festkomitee meldet Gegenveranstaltung an

Start der Kampagne „Kein Veedel für Rassismus"

AfD-Bundesparteitag - Protest gegen Management des Maritims

AfD-Bundesparteitag in Köln – Hausverbot für Björn Höcke in Maritim Hotels

Völklinger Kreis sagt Business-Empfang zum CSD im Maritim Hotel Köln ab

KARNEVAL NACHRICHTEN

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets