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Die Verdienstordenträger mit dem Oberbürgermeister. Von links nach rechts: Helmut Müller, Prof. Ursula Peters, Oberbürgermeister Jürgen Roters, Elisabeth Schmitz und Mathias Ingendahl

Köln: Oberbürgermeister verleiht vier Verdienstorden

Köln | Oberbürgermeister Jürgen Roters überreichte stellvertretend für Bundespräsident Joachim Gauck am 11. Dezember im historischen Rathaus Prof. Ursula Peters, Elisabeth Schmitz, Mathias Ingendahl und Helmut Müller Verdienstorden der Bundesrepublik.

Oberbürgermeister Roters Ansprachen an die Verdienstordensträger:

„Lieber Herr Ingendahl,
ohne Menschen wie Sie, die sich sozial engagieren, kann ein Gemeinwesen wie unsere Stadt nicht existieren. Immer wieder aufs Neue beweisen Sie, lieber Herr Ingendahl, was ein Einzelner für die Gemeinschaft zu leisten vermag. Herr Mathias Ingendahl hat durch sein jahrzehntelanges soziales Engagement insbesondere im kirchlichen Bereich auszeichnungswürdige Verdienste erworben.
Herr Ingendahl ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Bis 2005 war er als Leiter des Personalwesens beim Caritasverband für die Stadt Köln e.V. beschäftigt. Mathias Ingendahl engagiert sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen. Von 1969 bis 1984 war er in seinem damaligen Wohnort Neukirchen-Vluyn kommunalpolitisch aktiv. Zudem war er in dieser Zeit sowohl als Beisitzer im Verein zur Förderung der Bewährungshilfe e.V. als auch als Schöffe am Landgericht Kleve tätig. Am Finanzgericht Düsseldorf war Herr Ingendahl ebenfalls Schöffe. Von
1980 bis 1998 war er Mitglied der Vertreterversammlung der LVA-Rheinprovinz, davon zwölf Jahre als alternierender Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses und sechs Jahre als Beisitzer im Ausschuss für Kriegsdienstverweigerung. Seit 1992 gehört Mathias Ingendahl ununterbrochen dem Finanzgericht Köln als ehrenamtlicher Richter an und steht auch in Fällen kurzfristiger Heranziehung jederzeit zur Verfügung. Von 2005 bis 2008 gehörte er ebenfalls als Schöffe dem Landgericht Köln an. Nach seinem Umzug nach Köln im Jahr 1985 begann Mathias Ingendahl sich neben seiner beruflichen Tätigkeit beim Caritasverband für die Stadt Köln e.V. intensiv im kirchlichen Bereich ehrenamtlich zu engagieren. Im selben Jahr wurde er Mitglied im Pfarrgemeinderat St. Cornelius in Köln-Rath/Heumar und ab 1988 auch Mitglied des  Kirchenvorstands St. Cornelius. Hier übernahm er die Aufgabe des stellvertretenden Kirchenvorstandsvorsitzenden.
Momentan übt Herr Ingendahl die Funktion des geschäftsführenden Vorsitzenden aus. Seit 2004 vertritt Herr Ingendahl als Delegierter die Pfarrgemeinde im Kirchengemeindeverband. 2007 gehörte er zu den Mitgründern der Bürgerstiftung St. Cornelius und ist dort ebenfalls im Vorstand tätig. Von 1999 bis 2004 war Herr Ingendahl ehrenamtlich in der Schlichtungsstelle des Diözesan-
Caritasverbandes für das Erzbistum Köln e.V. als Beisitzer der Dienstgeberseite tätig. Herr Ingendahl konnte hier bei einer Vielzahl von Streitigkeiten zu einer einvernehmlichen Lösung mit beitragen.
Darüber hinaus war Herr Ingendahl viele Jahre lang Dozent und Berater des Katholisch-
Sozialen-Instituts in Bad Honnef für Fortbildungen für Mitarbeitervertreterinnen und -vertreter. Auch wirkte er in zahllosen Kursen mit Katholischen Verbänden mit.
Lieber Herr Ingendahl,
als Oberbürgermeister der Stadt Köln danke ich Ihnen herzlich für diesen beispielhaften und vorbildlichen Einsatz. Der Bundespräsident hat Ihnen die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen, welche ich Ihnen nun sehr gerne überreiche. Die Anregung zu dieser Auszeichnung ging aus von Ihrer Tochter, Frau Stefanie Lamp. Gerne übermittle ich Ihnen die Glückwünsche der Ministerpräsidentin und der Regierungspräsidentin.
Ich selbst gratuliere Ihnen ebenfalls herzlich zu dieser Auszeichnung!
„Wer nur um Gewinn kämpft, erntet nichts, wofür es sich zu leben lohnt.“ Diese Worte Antoine de Saint-Exupérys scheinen Ihr Tun und Handeln treffend zu charakterisieren, sehr geehrter Herr Müller. Auch Sie stellen nicht den „Gewinn“ in den Vordergrund, auch Sie bringen sich ehrenamtlich in unsere Gesellschaft ein.
Herr Helmut Müller engagiert sich seit mehreren Jahrzehnten in verschiedenen Bereichen
und hat hierdurch auszeichnungswürdige Verdienste erworben.Herr Müller ist verwitwet und hat eine Tochter.
Nach seinem Studium zum Maschinenbauingenieur trat er 1963 bei der damaligen „Klöckner-Humbold-Deutz AG“ ein. Bis zum Beginn seines Ruhestands im Jahre 2009 war er in leitenden Funktionen bei der heutigen Deutz AG beschäftigt. Bereits seit 1981 engagiert sich Herr Müller im Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Seit 1994 war er Mitglied des Fachbereichs „Technischer Vertrieb und Produktmanagement“, seit 1996 steht er diesem Fachbereich vor. Des Weiteren war Herr Müller von 1985 bis 1998 Referent und Kursleiter zum Themenkomplex „Marketing/Produktplanung“ im VDI-Wissensforum. Er ist zudem Referent zu den Themen „Investitionsgüter-Service“ bei Fachtagungen und Seminaren. Darüber hinaus engagierte sich Herr Müller in der Zeit von 2007 bis 2011 für die Initiative „SACHEN MACHEN“. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft wird hier der Technologiestandort Deutschland gefördert. Herrn Müller ist es ein besonderes Anliegen, junge Menschen für den Ingenieurberuf zu begeistern. Hierfür hat er sich persönlich auf diversen Messen und Veranstaltungen eingesetzt. Für seine Verdienste wurde Herrn Müller 2003 die „Fritz-Kesselring-Ehrenmedaille“ und 2011 das „VDI-Ehrenzeichen“ verliehen.
Bereits während seiner aktiven Zeit bei der Deutz AG hat sich Herr Müller für die Belange des Deutz Chores eingesetzt. Insbesondere auf seinen Auslandsdienstreisen hat er seine Kontakte genutzt, um die Konzertreisen des Chores zu organisieren. Für diese Verdienste wurde ihm 2002 die Ehrenmitgliedschaft des Chors verliehen. Nach seinem Ausscheiden aus der Deutz AG trat Herr Müller als Sänger in den Chor ein und wurde 2007 zunächst zum Projektkoordinator und 2010 zum Vizepräsidenten des Vorstandes gewählt. Besonderen Einsatz zeigte Herr Müller bei der Suche nach einem geeigneten Proberaum. Dank seiner organisatorischen Fähigkeiten und seines Verhandlungsgeschicks mit Sponsoren wurde nicht nur ein geeigneter Raum gefunden, sondern konnten die Kosten für den Raum auch gering gehalten werden. Höhepunkte in der Geschichte
des Chores waren u.a. die Reisen nach Russland und China, die Herr Müller verantwortlich
koordinierte. Mit seinem Engagement für den 120-köpfigen Chor baut er eine Brücke von der Industrie zur Kultur und fungiert zudem als Botschafter der Stadt Köln im In- und Ausland.
Nach seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahre 2009 übernahm Herr Müller die Leitung der Unternehmensgeschichte der Deutz AG. In diesem Zusammenhang war er auch für die Betreuung und Bewahrung der historischen Motorensammlung im Motorenmuseum der Deutz AG, das sogenannte „Technikum“, verantwortlich. 2009 gehörte Herr Müller zu den Gründungsmitgliedern des Fördervereins „Freunde der Motorensammlung Deutz e.V.“ und übernahm den Vorsitz. In Zusammenarbeit mit dem Kölnischen Stadtmuseum wird die Motorensammlung Deutz einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und zugänglich gemacht. Durch seinen Einsatz ist es Herrn Müller gelungen, die Besucherzahlen des Motorenmuseums „Technikum“ kontinuierlich zu steigern.
Darüber hinaus initiierte Herr Müller 1999 die „Interessengemeinschaft Hauseigentümer
im Bruch GbR“ und übernahm den Vorsitz der Geschäftsführung. Die Interessengemeinschaft
kümmert sich um die technische Nachbarschaftshilfe in einer Siedlung. Da die GbR keine Gewinnabsicht verfolgt, arbeitet der Vorstand ehrenamtlich.
Als Oberbürgermeister der Stadt Köln danke ich Ihnen herzlich für diesen beispielhaften
und vorbildlichen Einsatz. Der Bundespräsident hat Ihnen das Verdienstkreuz am Bande
des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen, welches ich Ihnen nun
sehr gerne überreiche. Die Anregung zu dieser Auszeichnung ging aus von Herrn Herbert Vossel. Gerne übermittle ich Ihnen die Glückwünsche der Ministerpräsidentin und der Regierungspräsidetin. Ich selbst gratuliere Ihnen ebenfalls herzlich zu dieser Auszeichnung!
Liebe Frau Professorin Peters,
von dem österreichischen Philosophen Ludwig Wittgenstein stammen die Worte: „Wenn
einer es weiß, weiß es keiner.“ Sie, liebe Frau Professorin Peters, haben sich stets für
die Wissenschaft und die Vermittlung ihrer Lehre - unabhängig von sozialer Herkunft und
Geschlecht - eingesetzt. So haben Sie die deutsche Forschungslandschaft mitgeprägt.
Frau Professorin Dr. Ursula Peters engagiert sich seit über zwanzig Jahren im wissenschaftlichen
Bereich und hat damit auszeichnungswürdige Verdienste erworben. Frau Professorin Dr. Peters ist verheiratet und Mutter eines Sohnes.
Nach dem Studium der Germanistik, Romanistik und Philosophie promovierte sie 1970 in Berlin. Nach ihrer Habilitation 1980 an der Universität Konstanz und Lehrtätigkeiten in Oldenburg und Aachen wurde sie an die Philosophische Fakultät der Universität zu Köln als Professorin für „Ältere Deutsche Sprache und Literatur“ berufen. Sie ist eine internationalführende und geachtete Wissenschaftlerin. Angefangen mit ihrer Dissertation über „Frauendienst und Minnehof in der mittelhochdeutschen Dichtung“ hat sie die Lebensverhältnisse und die soziale Rolle von Frauen im Mittelalter als spezifisch weibliche Kulturtradition für die kulturhistorische und kultursoziologische Forschung etabliert. In ihren neueren Arbeiten gelang es ihr, den Horizont der Mediävistik zu erweitern und deren Fragestellungen und Methoden mit kultur- und medienwissenschaftlichen zu verknüpfen.
Über ihre außerordentlichen wissenschaftlichen Leistungen hinaus engagiert sich Frau Professorin Dr. Peters seit über zwanzig Jahren mit großem ehrenamtlichen Einsatz und außerordentlicher Wirkungskraft in der nationalen und internationalen Wissenschaftsund Hochschulpolitik. Seit 1989 gehört sie der „Deutschen Forschungsgemeinschaft“ (DFG) an. Die DFG dient der Wissenschaft in allen ihren Zweigen durch die finanzielle Unterstützung von Forschungsaufgaben und durch die Förderung der Zusammenarbeit von Forscherinnen und Forschern. Ihre Kernaufgabe besteht in der wettbewerblichen Auswahl der besten Forschungsvorhaben, in der Förderung der besten Forscherinnen und Forscher und in der Beratung der Parlamente, Regierungen und öffentlichen Institutionen.
Als Vizepräsidentin der DFG von 1998 bis 2004 gehörte Frau Professorin Dr. Peters in diesem Amt auch dem Historischen Kolleg in München an und war dort an der Auswahl der Forschungs- und Förderstipendiatinnen und -stipendiaten beteiligt. Außerdem übernahm sie von 1998 bis 2001 den Vorsitz im damaligen Ausschuss für Langfristvorhaben. Ebenso engagierte sie sich als Mitglied von 1989 bis 1991 in der Senatskommission für germanistische Editionen, von 1991 bis 1993 im Senat, von 1995 bis 1998 im Auswahlausschuss für den „Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis“ und 2006 im Bewilligungsausschuss für die Exzellenzinitiative der DFG. Von 2004 bis 2005 gehörte Frau
Professorin Dr. Peters zudem dem Beirat der DFG-Initiative für Geisteswissenschaften an. Seit 2009 bis heute ist sie Mitglied der Auswahlkommission für das Programm „Deutsch-Israelische Projektkooperation (DIP). Daneben engagiert sie sich auch in weiteren nationalen und internationalen Auswahlkommissionen für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und exzellenter Forschung. In allen Gremien hat sie sich stets vorbehaltlos für die Chancengleichheit im Wissenschaftssystem unabhängig von sozialer Herkunft und Geschlecht eingesetzt.
Frau Professorin Dr. Peters wirkt zusätzlich seit 2003 im Rahmen des „Elitenetzwerkes Bayern“ mit. Sie ist Mitglied der Internationalen Expertenkommission und bringt sich in außerordentlicher Weise in die Gestaltung und Weiterentwicklung der strukturellen Förderprogramme des Netzwerkes ein. Mit ihrem fachlichen Weitblick und ihrem unnachahmlichen Engagement trägt sie in Kommissionssitzungen genauso wie in Fachbegutachtungen stets zur Qualitätssicherung und Optimierung derselben bei. Darüber hinaus engagierte sie sich bis 2012 im „Beirat für das Bayerische Eliteförderungsgesetz“, der das „Max Weber-Programm Bayern“ und das „Forschungsstipendien-Programm“ inhaltlich und programmatisch begleitet.
Im Jahr 2008 wurde Frau Professorin Dr. Peters als Mitglied in den Hochschulrat der Universität Köln und im Jahr 2011 in den Hochschulrat der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg aufgenommen; sie nimmt regelmäßig an den Sitzungen teil. Hier prägt Frau Professorin Dr. Peters entscheidend die neue wettbewerbs- und exzellenzorientierte Hochschulpolitik mit. Das Auswärtige Amt und die Bayrische Staatskanzlei sind beteiligt worden.
Als Oberbürgermeister der Stadt Köln danke ich Ihnen herzlich für diesen beispielhaften und vorbildlichen Einsatz. Der Bundespräsident hat Ihnen das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen, das ich Ihnen nun sehr
gerne überreiche. Die Anregung zu dieser Auszeichnung ging aus vom Bundespräsidialamt.
Gerne übermittle ich Ihnen die Glückwünsche der Ministerpräsidentin und der Regierungspräsidentin. Ich selbst gratuliere Ihnen ebenfalls herzlich zu dieser Auszeichnung!
Liebe Frau Schmitz,
„die menschliche Gesellschaft gleicht einem Gewölbe, das zusammenstürzen müsste, würden sich die einzelnen Steinen nicht gegenseitig stützen.“ Diese Worte des römischen Philosophen und Dichters Seneca scheinen Ihnen wie auf den Leib geschnitten zu sein, liebe Frau Schmitz. Mit Ihrem Einsatz und ehren-amtlichen Engagement tragen Sie dafür Sorge, dass die menschliche Gemeinschaft nicht an Halt verliert und – mit Senecas Worten gesprochen - „in sich zusammenstürzt“. Frau Elisabeth Schmitz hat durch ihr jahrzehntelanges Engagement in der Seniorenarbeit auszeichnungswürdige Verdienste erworben.
Frau Schmitz ist seit 1983 verwitwet und Mutter von zwei Kindern. Aufgrund des frühen Todes ihres Ehemannes musste sie ihre beiden Kinder alleine großziehen. Daneben arbeitete Frau Schmitz zunächst im elterlichen Betrieb im kaufmännischen Bereich und leitete anschließend bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand eine Bäckereifiliale in Köln-Fühlingen.
Seit Jahrzehnten engagiert sich Frau Schmitz ehrenamtlich im „Bürgerverein Köln Fühlingen 1960 e.V.“. Hier gründete sie 1981 eine Seniorengruppe, die sie seitdem leitet. Die Gruppe besteht aus 30 bis 60 Seniorinnen und Senioren, die sich einmal monatlich zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken mit anschließendem Vortrag treffen. Hierfür übernimmt Frau Schmitz - mit Unterstützung - konkrete Aufgaben wie beispielsweise Kuchenbacken, Kaffeekochen und Tischeindecken, die ein solches Treffen erfordern. Aber auch die vorbereitenden Arbeiten erledigt sie eigenverantwortlich. Zu den vervon der Polizei, der Feuerwehr oder den Gesundheitsdiensten. Außerdem stehen regelmäßig Kegelnachmittage auf dem Programm. Darüber hinaus übernimmt Frau Schmitz die Organisation und Durchführung von Advent- und Weihnachtsfeiern sowie
von Karnevalsveranstaltungen. Die von Frau Schmitz angebotenen Aktivitäten werden stets von zahlreichen Seniorinnen und Senioren dankbar angenommen. Seit 1985 findet jährlich unter der Leitung von Frau Schmitz eine Wallfahrt nach Kevelaer statt. Eine weitere jährliche „Fahrt ins Blaue“ wird ebenfalls von ihr organisiert.
In den Jahren 2010 und 2012 organisierte Frau Schmitz für die Seniorinnen und Senioren im
Alter von 60 bis 90 Jahren jeweils eine achttägige Urlaubsreise nach Österreich. Die Planung und Durchführung einer solchen Reise stellten aufgrund der altersbedingten Befindlichkeiten und Gebrechen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine besondere Herausforderung dar. So waren etwa mehrere Personen auf das Mitführen eines Rollators angewiesen. Dank des Einsatzes und der liebevollen Betreuung von Frau Schmitz konnten Probleme und Hindernisse beseitigt werden, so dass weitere Reisen bereits in Planung sind.
Und auch die Nachbarschaftshilfe wird bei Frau Schmitz ganz groß geschrieben: Seit Jahren kümmert sie sich um zwei inzwischen über 90-jährige Nachbarn und unterstützt diese bei alltäglichen Arbeiten.
Als Oberbürgermeister der Stadt Köln danke ich Ihnen herzlich für diesen beispielhaften und vorbildlichen Einsatz. Der Bundespräsident hat Ihnen die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen, welche ich Ihnen nun sehr gerne überreiche. Die Anregung zu dieser Auszeichnung ging aus von Frau Hildegard Klein. Gerne übermittle ich Ihnen die Glückwünsche der Ministerpräsidentin und der Regierungspräsidentin. Ich selbst gratuliere Ihnen ebenfalls herzlich zu dieser Auszeichnung!“

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