Köln Nachrichten Köln Nachrichten

AWB

Die AWB sollen künftig die von der Stadt aufgestellten Altkleidercontainer leeren.

Pilotversuch in Köln-Ehrenfeld: Stadt sammelt Alttextilien - lässt illegale Altkeider-Container entfernen

Köln | Die Stadt plant, die Sammlung von Altkleidern künftig selbst zu organisieren. Im Stadtbezirk Köln-Ehrenfeld soll laut Angaben der Stadt Köln ab Mitte August 2013 für sechs Monate ein Pilotversuch gestartet werden. Bei Erfolg soll das kommunale Sammelsystem auf das gesamte Kölner Stadtgebiet ausgeweitet werden. Die ersten Sammelcontainer werden in der Woche ab 19. August 2013 von den Abfallwirtschaftsbetrieben Köln (AWB) aufgestellt. Die Stadt will damit erreichen, dass das illegale wilde Aufstellen von Containern eingedämmt wird. Die Vermarktungserlöse sollen zum einen in die Abfallgebührenkalkulation einfließen und zum anderen den karikativen Altkleidersammlern zugutekommen.

Laut Stadt stehen derzeit im Kölner Stadtgebiet rund 500 illegale Container für Altkleider. Eigentümer seien überwiegend gewerbliche Sammler, aber auch solche, die sich als karitative Organisationen tarnten. Da sich auf dem Altkleidermarkt hohe Gewinne erzielen ließen, kämen immer mehr illegale Altkleidercontainer hinzu, so die Stadt, oft zu Lasten der karitativen Sammlungen.

Die Altkleidercontainer störten nicht nur das Stadtbild, sie verleiteten auch zum Abstellen von Müll, so die Stadt. Der Unrat werde dann allerdings nicht von den Eigentümern der Container, sondern von den AWB auf Kosten der Gebührenzahler beseitigt.Grundsätzlich sei die Stadt Köln für das Einsammeln aller Abfälle und Wertstoffe aus privaten Haushalten zuständig, so auch für Alttextilien.

Die Stadt Köln will die kommunalen Altkleidercontainer an den bereits bestehenden Sammelstellen für Altglas platzieren. Dies habe den Vorteil für die Bürger, dass die Wertstoffe Glas und Altkleider nun an einem Standort entsorgt werden können. Positiver Nebeneffekt sei ein verbessertes Stadtbild durch weniger Standorte.Das Leeren der Container sollen die AWB übernehmen. Diese hätten auch mit Beginn dieser Woche im Auftrag der Stadt Köln damit begonnen, die vorhandenen illegalen Behälter zu beseitigen.

Sollten wieder neue Sammelbehälter illegal aufgestellt werden, geht die Verwaltung von vorsätzlichem Handeln der privaten Betreiber aus und beabsichtigt, bei der Ahndung den Höchstbetrag des Bußgeldrahmens von bis zu 10.000 Euro auszuschöpfen. Bei einem rechtskräftigen Bußgeldbescheid mit einer Geldbuße ab 201 Euro erfolge auch eine Eintragung in das Gewerbezentralregister, so die Stadt. Mögliche Konsequenz sei die Gewerbeuntersagung wegen Unzuverlässigkeit (§ 35, Gewerbeordnung).

Zurück zur Rubrik Köln Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Köln Nachrichten

weiden_21122014g

Köln | In Köln sollen acht neue temporäre Flüchtlingsunterkünfte mit insgesamt mehr als 2.100 Plätzen entstehen – unter anderem in Longerich, Lindweiler, Roggendorf, Urbach, Holweide, Flittard und Fühlingen. Dies hat mehrheitlich der Hauptausschuss der Stadt beschlossen.

ns_dok_05_12_16

Köln | „Todesfabrik Auschwitz. Topografie und Alltag in einem Konzentrations- und Vernichtungslager“. Mit über 50 großformatigen Lageplänen wird in der Publikation eine einzigartige Verbindung von Geschichte und Architektur präsentiert. Rund 15 Jahre arbeitete Peter Siebers, technischer Zeichner und Autor, an den großformatigen Lageplänen in isometrischen Darstellungen. Erstmals weltweit umfasse eine Publikation in diesem Ausmaß eine Rekonstruktion des Lagerkomplexes, sowie aller zentralen Gebäude, in Auschwitz: das Stammlager, das Vernichtungslager Birkenau und das Nebenlager Monowitz.

rheinboulevard_30062015

Köln | aktualisiert | Die Verwaltung hat eine gutachterliche Untersuchung der Gefährdungs- und Risikosituation zur sicheren Nutzung des Rheinboulevards in Antrag gegeben. Betrachten wurden sollen dabei Alltagssituation, Silvester und auch Auswirkungen von Veranstaltungen im Norden und Südens des Rheinboulevards. Das Ergebnis zeige, dass der Rheinboulevard kein erhöhtes Risiko gegenüber dem sonstigen öffentlichen Raum bringe. Das teil die Stadt am heutigen Montag, 5. Dezember, mit.

NEU: Terminkalender Köln

termine_02012015

Der neue report-K Terminkalender für Köln optimiert für Ihr Smartphone:

termine.report-K.de

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets