Köln Nachrichten Köln Nachrichten

raemung_01102015

Polizei räumt besetztes Haus im Kartäuserwall

Köln | Die Kölner Polizei räumt aktuell das besetzte Haus im Kartäuserwall. Das Haus wurde besetzt, nachdem eine Familie, die dort 27 Jahre wohnte das Haus nach einer Räumungsklage verlassen musste [report-K berichtete]. Die Räumung verlief friedlich, so Polizeisprecher Weber. Jörg Detjen, Linke, findet die Art und Weise wie der Besitzer mit den Hausbesetzern umgegangen sei "schäbig". Dieser habe, so Detjen, bis gestern mit den Hausbesetzern verhandelt, aber am Montag sei mit der Polizei schon die Räumung am heutigen Morgen abgesprochen worden.

Die Polizei, so deren Sprecher Weber, habe sich um 7:15 Uhr Zugang zu dem Haus verschafft. Dort habe man 10 Besetzer und Besetzerinnen angetroffen. Diese verliesen ruhig und unter Polizeibegleitung das Haus. Sympathisanten begleiteten die Räumung, wie etwa bei Kalle nicht. Die Räumung sei völlig friedlich verlaufen, so Weber. Die Besetzer haben für das Haus und den direkten Bereich davor einen Platzverweis erhalten. Der Hausbesitzer, eine Immobilienverwaltung aus Arnsberg, habe Strafanzeige gestellt, für die sich die Besetzer jetzt auch verantworten müssen.

Den Besetzern wurde nach Diskussion ein Zeitfenster von 30 Minuten eingeräumt in dem sie ihre persönlichen Sachen mitnehmen können. Denn der Hausbesitzer scheint sich der Sache sehr sicher gewesen zu sein. Nur kurz nach der Räumung erschienen mehrere Handwerksunternehmen vor dem Haus, die nach erfolgter Räumung damit beginnen werden, das Haus ab- und einzureissen und die Versorgungsleitungen zu kappen. Sie werden das Haus unbewohnbar machen.

Jörg Detjen von der Linken im Kölner Stadtrat kritisiert die Art und Weise der Räumung. So habe nach Auskunft der Besetzer der Eigentümer des Hauses bis gestern mit diesen verhandelt, aber schon die Räumung seit Montag geplant.

Zurück zur Rubrik Köln Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Köln Nachrichten

kuhweg_bombe_28092016

Köln | Die Evakuierungen in den Stadtteilen Riehl, Niehl und in einem kleinen Teil von Mülheim haben am heutigen Donnerstag, 29. September, pünktlich gegen 6 Uhr begonnen. Seit den frühen Morgenstunden wurden die Bewohner der Alten- und Pflegeeinrichtung Sozial-Betriebe-Köln (SBK) von Feuerwehr und Hilfsorganisationen in andere Unterkünfte sowie in Krankenhäuser gefahren. Betroffen sind insgesamt, einschließlich der Bewohner der SBK, rund 3.500 Personen.

Köln | Die EU-Geschäftsstelle der Bezirksregierung Köln wurde mit der Mobilitätscharta der Nationalen Agentur des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BiBB) ausgezeichnet. Zentrales Element der Internationalisierungsstrategie der EU-Geschäftsstelle sei die zehn Prozent-Strategie. Unter dem Motto „Strategisch-beruflich-mobil“ fördert sie die Mobilität in der Ausbildung und übernehme damit landesweit eine Vorreiterfunktion. Jedes Berufskolleg, das zehn Prozent seiner Auszubildenden während der beruflichen Erstausbildung eine Auslandserfahrung ermöglicht, wird von der Bezirksregierung Köln ausgezeichnet. 2015 hatten bereits neun Berufskollegs im Regierungsbezirk Köln die zehn Prozent-Marke erreicht und wurden für ihr besonderes Engagement ausgezeichnet.

Evakuierungsbereich_28_09_16

Köln | aktualisiert | Die Vorbereitungen für die am morgigen Donnerstag, 29. September, am Kuhweg in Köln-Niehl geplante Bombenentschärfung sind angelaufen. Am zweiten Verdachtspunkt in der Nähe der Mülheimer Brücke haben die Experten keinen Bombenblindgänger gefunden. Zu einer Änderung der Evakuierungs- und Zeitplanung kommt es daher nicht.

NEU: Terminkalender Köln

termine_02012015

Der neue report-K Terminkalender für Köln optimiert für Ihr Smartphone:

termine.report-K.de

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets