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Polizeipräsident Wolfgang Albers gibt ein Statement ab

Köln | Am heutigen Nachmittag um 14:37 Uhr hat Polizeipräsident Wolfgang Albers ein schriftliches Statement veröffentlichen lassen. Albers betont darin, dass er nie die Herkunft von Tatverdächtigen verschleiert habe. Am gestrigen Donnerstag teilte die Pressestelle der Kölner Polizei schriftlich mit: "Für den kommenden Montag (11. Januar) ist eine Sondersitzung des Innenausschusses anberaumt. "Aus Respekt vor dem Parlament werde ich für die Öffentlichkeit zunächst bis zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Details zur Einsatzvorbereitung und zum Einsatzverlauf erläutern", stellt Polizeipräsident Wolfgang Albers klar." Report-K dokumentiert das heutige Statement im Wortlaut.

Das Statement von Polizeipräsident Wolfgang Albers im Wortlaut (kursiv gesetzt):

"Meine Mitarbeiter und ich haben seit der von mir initiierten Pressekonferenz am 3. Januar mehrfach öffentlich betont, dass Polizistinnen und Polizisten während des Silvestereinsatzes im Bereich des Bahnhofsvorplatzes eine Vielzahl von Personen kontrolliert haben. Bei diesen Personen haben die Beamtinnen und Beamten Identitätsfeststellungen durchgeführt. Ich habe immer wieder verdeutlicht, dass sich viele der von diesen Maßnahmen Betroffenen mit vom "Bundesamt für Migration und Flüchtlinge" ausgestellten Dokumenten auswiesen.

Ich habe stets erklärt, dass die von den Polizistinnen und Polizisten kontrollierten Männer nicht zwangsläufig auch die Täter der schrecklichen Übergriffe sein müssen. Solange die Polizei Menschen keine durch Fakten gestützten Tatvorwürfe machen kann, gilt hier in Deutschland die Unschuldsvermutung.

Ich habe mich nie und werde mich auch in Zukunft nicht an Spekulationen beteiligen. Mir vorzuwerfen, dass ich die Herkunft von Tatverdächtigen verschleiert hätte ist daher vollkommen abstrus. Wer meinen wiederholten Ausführungen dazu zugehört hätte, dem müsste das deutlich geworden sein."

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