Köln Nachrichten Köln Nachrichten

Rautenstrauch-Joest-Museum – verschollenes Kunstwerk bei Auktion aufgetaucht

Köln | Wie WDR und SWR berichten, steht in Paris ein Kunstwerk aus dem Kongo zum Verkauf, das sich einmal im Besitz  des Kölner Rautenstrauch-Joest- Museums befand. Wieso das Objekt nicht mehr zum Bestand des Museums gehört, ist den Berichten von WDR und SWR zufolge nicht zweifelsfrei geklärt. Jetzt soll laut WDR die Staatsanwaltschaft Köln in dem Fall ermitteln.

Laut Angaben von WDR und SWR hatte die aus Süddeutschland stammende Kunstexpertin Heidi Sulzberger-Schmitt den Fetisch, eine Holzstatue aus dem früheren Belgisch-Kongo, in einem Katalog des Auktionshauses Sotheby's entdeckt und daraufhin den SWR informiert. Das Kunstwerk sei dort laut SWR-Recherche für 80.000 Euro unter den Hammer gekommen. Das Kölner Museum stimmte laut SWR der Versteigerung sogar zu, obwohl diese Statue aus dem Kongo in den Bestandslisten des Museums als „vermisst“ vermerkt sei. Laut WDR gibt es nach einer Inventur  nach dem Rheinhochwasser von 1995 einen Eintrag zu dem Fetisch, wonach dieser als „vermisst“ gelte. In einer Pariser Galerie werde der Fetisch jetzt für 120.000 Euro angeboten.

Nach SWR-Recherchen kann der Verkäufer, ein Kunsthändler in Amsterdam, offenbar nicht belegen, wie er 1978 das Kunstwerk aus dem Rautenstrauch-Joest-Museum bekommen haben will, angeblich im Tausch für andere Objekte. Auch das Museum habe angeblich, so der SWR, für einen solchen Tausch keine Belege.

Zurück zur Rubrik Köln Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Köln Nachrichten

bombe_15072014_dd

Köln | Das städtische Ordnungsamt habe in Köln-Riehl in den vergangenen Tagen neun Verdachtspunkte auf mögliche Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg untersuchen lassen. Während an sieben Stellen keine Besonderheiten festgestellt werden konnten, müssen zwei Punkte genauer unter die Lupe genommen werden, informiert die Stadt Köln.

Köln | Das Magazin "Compact" gilt als umstrittene Gegenöffentlichkeit das mit Putin Anhängern, AfD, Linken und Pegida vernetzt ist. Chefredakteur ist Jürgen Elsässer. Die Otto-Brenner-Stiftung hat zu "Compact" die Studie „,Querfront’ - Karriere eines politisch-publizistischen Netzwerks“ herausgebracht, die als Fazit vermittelt, dass "Compact" Positionen vertrete, die einfach gestrickt seien und populistische Züge trage. Am 29. Oktober sollte in Köln eine "Compact"-Konferenz in den Sartory Sälen stattfinden. Die Sartory-Säle bestätigten gegenüber report-K, dass die Sartory-Säle keinen Raum für die Veranstaltung zur Verfügung stellen.

Köln | Die Gewerkschaft verdi begrüßt den gestrigen Beschluss des Kölner Rates, den Brandschutzbedarfsplan 2014, mit seinen Stellenplanmäßigen Auswirkungen von 85 Stellen in Kraft zu setzen. Der Entscheidung vorausgegangen war eine kontroverse Diskussion in der letzten Sitzung des Kölner Rates und seiner Ausschüsse.

NEU: Terminkalender Köln

termine_02012015

Der neue report-K Terminkalender für Köln optimiert für Ihr Smartphone:

termine.report-K.de

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets