Köln Nachrichten Köln Nachrichten

ibrahim_AN_2012

Urteil gegen salafistischen Prediger Ibrahim A.-N.

Köln | Vor dem Amtsgericht Köln wurde heute von einem Schöffengericht der salafistische Prediger Ibrahim A.-N. verurteilt. Das Gericht verurteilte ihn wegen gewerbsmäßigen Betruges in fünf Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 1 Jahr und 1 Monat verurteilt. Das Gericht hat die Vollstreckung der Strafe für die Dauer von 3 Jahren zur Bewährung ausgesetzt.

Das Gericht stellte fest, dass der Angeklagte Ibrahim A.-N. von Februar 2010 bis Mai 2012 unberechtigt Sozialleistungen in Höhe von rund 53.000 Euro für sich und seine Familie bezogen habe. Gegenüber der Agentur für Arbeit hatte der Angeklagte falsche Angaben gemacht. So hatte er behauptet, er besitze lediglich ein einziges Konto. Dies stellte sich aber als unrichtig dar. A.-N. konnte nicht nur über das Konto des Mitangeklagten Masoud P. Überweisungen tätigen, sondern hatte ein weiteres Konto, dass sogar auf seinen Namen zugelassen war. Das Gericht kommt zu dem Schluss, dass A.-N. über umfangreiche finanzielle Mittel verfügte und daher unberechtigt Sozialleistungen bezog.

Die Bewährung begründet das Gericht damit, dass der Angeklagte nicht vorbestraft ist und die Taten bereits mehrere Jahre zurückliegen. Der Mitangeklagte Masoud P. wurde vom Vorwurf der Beihilfe zum gewerbsmäßigen Betrug freigesprochen. Ihm konnte nicht nachgewiesen werden, dass er von den Betrugshandlungen des Ibrahim A.-N. Kenntnis hatte.  Die Staatsanwaltschaft hatte für den Angeklagten Ibrahim A.-N. eine Gesamtfreiheitsstrafe von 1 Jahr und 3 Monaten zur Bewährung ge-fordert und für den Mitangeklagten Masoud P. eine Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu je 30,00 Euro (2.400,00 Euro).

Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. Das Aktenzeichen des Verfahrens lautet 612 Ls 73/14.

Zurück zur Rubrik Köln Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Köln Nachrichten

bombe_15072014_dd

Köln | Das städtische Ordnungsamt habe in Köln-Riehl in den vergangenen Tagen neun Verdachtspunkte auf mögliche Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg untersuchen lassen. Während an sieben Stellen keine Besonderheiten festgestellt werden konnten, müssen zwei Punkte genauer unter die Lupe genommen werden, informiert die Stadt Köln.

Köln | Das Magazin "Compact" gilt als umstrittene Gegenöffentlichkeit das mit Putin Anhängern, AfD, Linken und Pegida vernetzt ist. Chefredakteur ist Jürgen Elsässer. Die Otto-Brenner-Stiftung hat zu "Compact" die Studie „,Querfront’ - Karriere eines politisch-publizistischen Netzwerks“ herausgebracht, die als Fazit vermittelt, dass "Compact" Positionen vertrete, die einfach gestrickt seien und populistische Züge trage. Am 29. Oktober sollte in Köln eine "Compact"-Konferenz in den Sartory Sälen stattfinden. Die Sartory-Säle bestätigten gegenüber report-K, dass die Sartory-Säle keinen Raum für die Veranstaltung zur Verfügung stellen.

Köln | Die Gewerkschaft verdi begrüßt den gestrigen Beschluss des Kölner Rates, den Brandschutzbedarfsplan 2014, mit seinen Stellenplanmäßigen Auswirkungen von 85 Stellen in Kraft zu setzen. Der Entscheidung vorausgegangen war eine kontroverse Diskussion in der letzten Sitzung des Kölner Rates und seiner Ausschüsse.

NACHRICHTEN + THEMEN AKTUELL

NEU: Terminkalender Köln

termine_02012015

Der neue report-K Terminkalender für Köln optimiert für Ihr Smartphone:

termine.report-K.de

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets