Köln Nachrichten Köln Nachrichten

erzbistum_18022016

Verluste für Kölner Erzbistum - Generalvikar präsentiert Finanzbericht 2014

Köln | Nach einem Überschuss von 59 Millionen Euro im Jahr 2013 verzeichnete das Erzbistum Köln für 2014 einen Verlust von rund sechs Millionen Euro. Als Gründe dafür gab der stellvertretende Finanzdirektor Martin Günnewig die Erhöhung der Reserven zur Sicherung der Altersversorgung von 3800 Mitarbeitern um weitere 40 Millionen Euro sowie das sogenannte Clearing-Verfahren an, das mit knapp 57 Millionen das Ergebnis belastete. Dabei handelt es sich um einen Ausgleich zwischen den Bistümern bei den Einnahmen durch die Kirchensteuer. Stark gestiegen ist zudem der Personalaufwand. Die Bilanzsumme - also das Gesamtvermögen - stieg trotzdem 2014 um 1,9 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro.

Kürzungen sind aber im laufenden Jahr für das Erzbistum und seine Gemeinden nicht vorgesehen. Der Verlust wurde mit der Ergebnisrücklage aufgefangen. Er fiel dank steigender Einnahmen aus der Kirchensteuer geringer aus. Diese wurden 2014 in Höhe von 588 Millionen Euro komplett für die Aufgaben in Seelsorge, Caritas und Bildungsarbeit ausgegeben. Hier betrug der Gesamtetat rund 801 Millionen Euro Euro. Die Gesamterträge sanken um 4,8 Prozent auf knapp 772 Millionen Euro. Die Kirchensteuern haben daran einen Anteil von 76 Prozent.

Auch im vergangenen Jahr sind die Einnahmen aus Kirchensteuern weiter gestiegen und im laufenden Jahr geht das Erzbistum von einer weiteren moderaten Steigerung aus. So wird das Haushaltsvolumen 2016 um 7,5 Prozent auf 844 Millionen Euro erhöht. 35 Prozent fallen davon auf die Seelsorge in den Gemeinden vor Ort und die vom Erzbistum betriebenen Kindertagesstätten. Dort erhöht man die Investitionen um zwölf Millionen Euro. Auch für die sogenannte kategoriale Seelsorge beispielsweise im Krankenhäusern oder im Jugendbereich steigt der Etat um acht Millionen. Dazu kommt ein plus von 6,2 Millionen Euro für die Caritas und die Entwicklungshilfe. Insgesamt gebe man täglich zwei Millionen für die Arbeit in den Kirchengemeinden aus, sagt Generalvikar Dominik Meiering.

Damit will man auch die eigene Flüchtlingshilfe verstärkt betreiben. Bei der Aktion „Neue Nachbarn“ wurden die Stellen von 14 auf 44 erhöht. Dazu kommen 70 weitere Stellen bei der Caritas. Insgesamt stellt das Erzbistum 200 Wohnungen für Flüchtlinge zur Verfügung und übernimmt in 30 Flüchtlingsheimen die Trägerfunktion. Die Höhe der Investitionszusagen beläuft sich auf 27,5 Millionen Euro. Sie wird durch Umschichtungen im Wirtschaftsplan finanziert.

Was das Vermögen des Erzbistums (Aktiva) angeht, teilt sich dieses auf 652 Millionen Euro Sachvermögen und 2,4 Milliarden Finanzanlagen sowie 273 Millionen Umlaufvermögen auf. Bei den Anlagen setzt man vor allem auf festverzinsliche Wertpapiere (72 Prozent). Dazu kommen Immobilien- und Aktienfonds. 80 Prozent der Immobilien werden laut dem Erzbistum kirchlich genutzt. Dazu kommen 277 Geschäfts- und Wohnimmobilien mit einem Buchwert von 84,7 Millionen Euro. Das Eigenkapital des Erzbistums beläuft sich auf 822 Millionen Euro. Dazu kommen 1,64 Milliarden Euro an Rücklagen.

Nachzulesen ist der Finanzbericht 2014 erstmals auch online. Er war im vergangenen Jahr zum ersten Mal veröffentlicht worden.

www.finanzbericht2014.erzbistum-koeln.de

Zurück zur Rubrik Köln Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Köln Nachrichten

5_j_archiv_einsturz_box

Köln | Laut der gestrigen Pressemitteilung der Stadt Köln, soll von insgesamt 20 Archiven, in denen nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs geborgene Archivalien gelagert wurden, das nördlichste „Asylarchiv“ geräumt worden sein.

beckergaffel_20_01_17

Köln | Am Abend des 19. Januar 2017 verstarb Heinrich Becker im Kreise seiner Familie. Das gab das Unternehmen Gaffel am heutigen Freitag, 20. Januar, bekannt. Sein Sohn Heinrich Philipp Becker hierzu: „Wir sind tief erschüttert. Mein Vater ist nach einem langwierigen und schweren Kampf, den er bis zuletzt mit Größe und Würde gefochten und erduldet hat, friedlich im Kreise seiner Familie von uns gegangen. Er hat in 42 Jahren bei der Gaffel die Firma durch seine Werte, seine Klarheit und sein Geschick geprägt. Sein nachhaltiges Wirtschaften ist das Fundament für den Erfolg und die Zukunft unseres Familienunternehmens.“

JungKampmann_19117

Köln | Christina Kampmann, Familienministerin Nordrhein-Westfalen, besuchte heute die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Köln. Das Beratungsangebot recherchiert zur rechten Szene, vernetzt Akteure und bietet vor allem Beratungen an - von Einzelpersonen über Schulen und Parteien bis hin zu Unternehmen. Insgesamt gibt es in NRW fünf Mobile Beratungen. Das Land NRW unterstützt diese 2017 mit 450.000 Euro.

„Deine Freunde“ und die „Gute Wähler Gruppe Köln“ - Was ist passiert?

mik_reportk_respalte

Die Ratsgruppe „Deine Freunde“ hat sich umbenannt in die „Gute Wählergruppe Köln“. Nach der Abspaltung machen die Mitglieder von „Deine Freunde“ nun ohne die Ratsmitglieder weiter. Alle Details und Hintergründe zur Abspaltung und die Interviews mit beiden Parteien zur Trennung, finden Sie auf report-K.

Interview „Gute Wähler Gruppe Köln“
Interview „Deine Freunde“

Imm Cologne / LivingKitchen 2017

KARNEVAL NACHRICHTEN

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets

Terminkalender Köln

termine_02012015

Der report-K Terminkalender für Köln optimiert für Ihr Smartphone:

termine.report-K.de