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In der Kirchenruine von St. Alban gedachten die Kölnerinnen und Kölner den Opfern von Hass, Gewalt, Krieg und Terror.

Volkstrauertag: Stadtgesellschaft gedenkt Opfern von Krieg, Gewalt und Terror in St. Alban

Köln | „Stell dir vor, all die Leute - Lebten ihr Leben in Frieden...“ mit einem Auszug aus dem Songtext aus John Lennons „Imagine“ schloss Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes ihre Rede zum Volkstrauertag in der Gedenkstätte St. Alban mitten in Köln. Viele Mitglieder der Stadtgesellschaft und Bürger waren in die Kirchenruine gekommen, um den Opfern von Hass, Gewalt, Krieg und Terror zu gedenken.
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Fotostrecke Volkstrauertag 2015: Gedenken und Erinnern in St. Alban in Köln >

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„Stell dir vor, all die Leute
Lebten ihr Leben in Frieden

Du wirst vielleicht sagen, ich sei ein Träumer,
Aber, ich bin nicht der einzige!
Und ich hoffe, eines Tages wirst auch du einer von uns sein,
Und die ganze Welt wird eins sein.“

Diesen Auszug aus dem Song "Imagine" von John Lennon zitierte Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes

Die Kölner Bürgermeisterin verknüpfte das Thema Krieg, Terror und Gewalt mit dem Elend das Menschen dadurch erleiden. Das Leid sprenge unsere Vorstellungskraft und nicht nur Soldaten seien vom Tod bedroht, sondern auch die Zivilbevölkerung. Tagtäglich müssen heute Menschen Krieg und Leid erdulden. Machten sich todesmutig auf den Weg über matschige Pfade, vertrauten ihr Leben maroden Booten an, um am Ende wieder sicheren Boden unter die Füße zu bekommen. Diese Menschen haben alles aufgegeben, um ihre Familien in Sicherheit zu bringen, so Elfi Scho-Antwerpes.

Viele Menschen könnten nicht um ihre Angehörigen trauern, die etwa im Meer ihr Grab gefunden haben. Es sei wichtig der Erinnerung die Würde zu geben, so die Bürgermeisterin und die Chance gemeinsamer Erinnerung zu ergreifen, wie in St. Alban, damit mit Hilfe der Erinnerung an das Leid, die Welt ein wenig friedlicher werde. Gefragt seien aber auch konkrete Handlungen, wie Handreichungen, dies kann eine gespendete Winterjacke oder ein Paar Schuhe sein. Das kann ein Willkommenslächeln sein, oder ein Händedruck.

„In Paris haben professionelle Attentäter ein Massaker verübt, dass uns alle geschockt und tief berührt hat. Köln trauert mit den Angehörigen, Familien und Freunden der Opfer.“, so Elfi Scho-Antwerpes. Sie sprach von brutalem Terror. Sie bat die Menschen in St. Alban sich gegenseitig an den Händen zu fassen und ein stilles Gebet zu sprechen. „Gegenseitige Toleranz, Akzeptanz, Respekt und ehrliche Nächstenliebe macht uns stark.“, so Elfi Scho-Antwerpes, die sich nach dem Trauerakt in St. Alban in das im Spanischen Bau des Rathauses ausliegende Kondolenzbuch der Stadt Köln für die Opfer von Paris eintrug.

An der Gedenkfeier nahmen Stadtsuperintendent Domning, Domdechant Monsignore Robert Kleine, Honorarkonsul Jacques Leborde der französischen Republik für das Konsularkorps NRW, Sigrun Kohler Bezirksregierung Köln für das Land NRW, Stadtdirektor Guido Kahlen und Brigadegeneral Michael Gschoßmann, als Standortältester für die Bundeswehr teil.

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Am heutigen Abend um 17 Uhr gibt es eine Gedenkveranstaltung für die Opfer der Terrorakte auf der Domplatte.

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