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Der Flughafen Köln/Bonn investierte in den letzten drei Jahren rund 12 Millionen Euro in den Winterdienst.

Winterdienst am Flughafen Köln/Bonn: 12 Millionen Euro für neue Technik und Kapazitätserweiterungen

Köln | Der Flughafen Köln/Bonn hat seinen Winterdienst aufgerüstet. In den vergangenen drei Jahren wurden rund zwölf Millionen Euro in die technische Ausstattung des Winterdienstes sowie die Erweiterung der Lagerkapazitäten für Enteisungsmittel investiert.

Mit diesen Gerätschaften will der Flughafen Köln/Bonn im Winter für freie Bahnen sorgen. >>

Der Flughafen-Winterdienst ist für die Enteisung der Flugzeuge, sowie das Räumen der Flugbetriebsflächen und öffentlichen Straßen und Parkplätze des Flughafens verantwortlich. Da am Flughafen Köln/Bonn ein 24 Stundenbetrieb mit täglich 190 Starts und Landungen ist, heißt das laut Verwaltung auch für die 400 Mitarbeiter des Winterdienstes ein hohes Maß an Bereitschaft.

Denn es gilt die Gesamtfläche von 130 Hektar (180 Fußballfelder) schnee- und eisfrei zu halten. „Die Auswirkungen von Schnee und Eis auf den Flugbetrieb sollen so gering wie möglich ausfallen. Sicherheit hat dabei oberste Priorität“, sagt Athanasios Titonis, Technischer Geschäftsführer des Flughafen.

Der Fahrzeugpark wurde um zwölf Spezialfahrzeuge aufgestockt und umfasst nun 40, darunter klassische Räumfahrzeuge in klein und groß, Schneefräsen und Airport-Sprayer, die mit Hilfe eines Enteisungsmittels auf den Start- und Landebahnen verteilen.

Auch das Computersystem wurde aufgerüstet: Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut entwickelte der Flughafen das Software-Tool „Intelsys“. Dieses zeigt unter anderem den Standpunkt aller Räumfahrzeuge, und die Glätte und Schneehöhe auf den einzelnen Bahnen an.

Eine weitere Errungenschaft ist der Neubau einer zweiten ADF-Tankanlage („Aircraft De-Icing Fluid“). Damit verfügt der Flughafen über einen Vorrat von 900.000 Litern an Enteisungsmittel. Das sind laut Titonis 750.000 Liter mehr als im Winter 2010/11. Damals litt der Flughafen unter einem Engpass.

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