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Radfahrer demonstrieren für mehr Sicherheit im Radverkehr in Köln am Mittwoch

Köln | Die Kölner Radverkehrsverbände und -gruppen ADFC Köln, Agora Köln, REWK Köln, Kölner Fahrrad-Sternfahrt, RADKOMM und VCD Köln sowie Bündnis 90 Die Grünen und Deine Freunde haben für Mittwoch den 7. Oktober 2015 um 18 Uhr zu einer Demonstration unter dem Motto: "Stoppt das Töten von Radfahrern!" aufgerufen.

Die Demonstration startet am 7. Oktober um 18 Uhr an der Unfallstelle am Hohenstaufenring / Ecke Beethovenstraße. Um etwa 18:30 Uhr werden die Radfahrer dann von dort über Neumarkt/Heumarkt zum Historischen Rathaus und am Alter Markt ziehen und dort eine Kundgebung abhalten.

In der letzten Woche gab es eine beispiellose Serie von Unfällen mit rechtsabbiegenden Kraftfahrzeugen in Köln. Zwei Menschen wurden von rechtsabbiegenden LKW überrollt. Eine Kölnerin musste mit ihrem Leben bezahlen, eine kämpft nun mit schwersten Verletzungen im Krankenhaus um ihr Leben. Bei mehreren anderen Unfällen wurden weitere Radfahrer und Fußgänger verletzt, so die Initiatoren der Demonstration.

Weiter heißt es in dem Aufruf zur Demonstration: "Seit vielen Jahren fordern die Kölner Radverkehrsverbände die Umsetzung von Maßnahmen zur Vermeidung von Rechtsabbiegeunfällen, doch leider passiert fast nichts. Die Radfahrenden werden auf gefährliche Radwege außerhalb des Sichtfelds der Autofahrer gezwungen, obwohl diese Radwege schon seit vielen Jahren nicht mehr der Gesetzeslage entsprechen. Durch die Radwegbenutzungspflicht an den Ringen und vielen anderen Stellen in Köln entstehen erst die gefährlichen Situationen. In einem Rechtsstaat dürfen wir erwarten, dass endlich die seit 1998 geltenden Gesetzesänderungen von der Stadt Köln umgesetzt werden, bevor weitere Radfahrer mit ihrer körperlichen Unversehrtheit oder ihrem Leben bezahlen müssen. Ebenso müssen die 2009 verschärften EU-Vorgaben für die Spiegel-systeme in Nutzfahrzeugen endlich an allen LKW vorhanden und richtig eingestellt sein. Es obliegt der Kölner Polizei dies zu kontrollieren und durchzusetzen.Wir hoffen, dass die Kölner Behörden die notwendigen Maßnahmen umsetzen, bevor die nächsten vermeidbaren Unfälle passieren. Nur Radfahrer, die gesehen werden, sind sicher unterwegs."

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