Köln Blaulicht

pol_2932011

Symbolfoto

Bombenfund in Köln-Lindenthal: Zehn-Zentner-Bombe gegen 23 Uhr entschärft

Köln | aktualisiert | Am heutigen Mittag wurde bei Aushubarbeiten auf einem privaten Grundstück Höhe Rautenstrauchstraße/Ecke Landgrafenstraße in Köln-Lindenthal eine Zehn-Zentner-Fliegerbombe amerikanischer Bauart aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Das Gebiet in einem Radius von 500 Metern um den Fundort wird evakuiert. Die Bombe ist entschärft. 

23:00 Uhr > Bombe erfolgreich entschärft
Aufatmen für die etwa 2.000 Bewohner rund um den Rautenstrauchkanal in Köln-Lindenthal. Die Bombenentschärfung konnte um 23 Uhr erfolgreich abgeschlossen werden. Alle Straßensperren werden nun sukzessive aufgehoben, der gesperrte Bereich von rund 500 Metern um den Fundort der Bombe (Rautenstrauchstraße/Ecke Landgrafenstraße) ist für die Bewohner wieder erreichbar.

22:45 Uhr > Entschärfung der Bombe kann beginnen
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf kann in diesen Minuten (22.40 Uhr) mit der Entschärfung der Zehn-Zentner-Bombe in Köln-Lindenthal beginnen. Wie lange es dauert, den Zünder einer Bombe unschädlich zu machen, ist nie genau vorhersehbar. Im Normalfall dauert der Entschärfungsvorgang 20 bis 30 Minuten. Wir informieren Sie, wenn der Einsatz beendet ist und die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren sowie alle Sperrungen aufgehoben werden können.

21:45 Uhr > Entschärfung verzögert sich

Die Entschärfung der Fliegerbombe in Köln-Lindenthal kann voraussichtlich nicht vor 22 Uhr erfolgen. Und dies, obwohl Polizei, Ordnungsamt, Feuerwehr und die Hilfsdienste pausenlos im Einsatz sind, um den großen Sperrbereich von 500 Metern zu evakuieren. Insgesamt 275 Kräfte sind vor Ort: 70 von der Polizei, 70 vom Ordnungsamt der Stadt Köln, 60 von der Feuerwehr Köln und 75 von den Kölner Hilfsdiensten.
Der wesentliche Grund für die Verzögerung ist die außergewöhnlich hohe Zahl von rund 100 Transporten, die zu erledigen sind: Insgesamt 50 Transporte, davon viele Liegendtransporte, mussten und müssen zum Teil noch aus den Wohnungen vorgenommen werden. Hinzu kommen 50 Personentransporte aus dem Seniorenwohnheim am Stadtwaldgürtel.

16:10 Uhr > KVB-Linien 7 und 13 betroffen

Für die Zeit der Entschärfung der Bombe werden, so teilte die Stadt mit, die Stadtbahnlinien 7 und 13, die üblicherweise über den Stadtwaldgürtel fahren, außerhalb des Sperrbereichs einen Stopp einlegen müssen. Für Personen, die für die Zeit der Evakuierung eine zentrale Anlaufstelle aufsuchen möchten, stelle die Stadt Köln im Bezirksrathaus Lindenthal, Aachener Straße 220, und in der Katholischen Grundschule Lindenburger Allee Räumlichkeiten zur Verfügung.

15:27 Uhr > Auch Seniorenheim muss geräumt werden

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf hat laut Aussage der Stadt Köln festgelegt, dass im Umkreis von rund 500 Metern zum Fundort Rautenstrauchstraße/Ecke Landgrafenstraße eine Evakuierung erfolgen müsse. Das Ordnungsamt der Stadt Köln ist vor Ort im Einsatz. Die Entschärfung der Bombe soll noch heute stattfinden. Eine Uhrzeit stehe noch nicht fest. Der Zeitpunkt richte sich danach, wie zügig die Evakuierung abgeschlossen werden könne. Auch die Senioreneinrichtung Katharina-von-Bora-Haus am Stadtwaldgürtel muss laut Stadt geräumt werden." Das Dreifaltigkeits-Krankenhaus an der Aachener Straße muss laut Auskunft der Stadt nicht geräumt werden.

Stadtwaldgürtel gesperrt

Für die Zeit der Entschärfung müssen laut Stadt alle Straßen innerhalb des 500-Meter-Sicherheitskreises gesperrt werden. Dies gelte auch für den Stadtwaldgürtel. Für den Verkehr auf der Aachener Straße und der Dürener Straße werde es keine Einschränkungen geben. Die Evakuierungsgrenze beträfe allerdings noch die Häuserreihe auf der südlichen Seite der Aachener Straße und auf der nördlichen Seite der Dürener Straße.

Zurück zur Rubrik Blaulicht

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Blaulicht

anabolika_19102014

Köln | Die Kölner Polizei warnt vor der Einnahme von Anabolika, die in einem illegalen Labor in Porz von einem Amateur hergestellt wurden. Aus Finanznot hatte der Mann die Substanzen hergestellt und in Sportstudios vertrieben. Bei einer Durchsuchung habe man mehrere tausend leere Ampullen und Substanzen zur Herstellung von Steroiden gefunden.
---
Fotostrecke: Kölner Polizei warnt vor der Einnahme der hier gezeigten Anabolika >
---

Bupo_3032012

Berlin | Die Bundespolizei kann nicht mehr alle Mietnebenkosten zahlen. Das bestätigte das Präsidium in Potsdam dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Um für Einsätze über stets ausreichende Liquidität zu verfügen" seien Zahlungen an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ausgesetzt.

POL_K_kunstgegenstaende_fahndung_171014

Köln | Am 1. Oktober 2014 wurden in der Kölner Innenstadt mehrere hochwertige Krüge und Becher aus einem Geschäft für Kunstwaren am Neumarkt entwendet. Die Polizei sucht nun mit Fotos der gestohlenen Gegenständen nach Hinweisen aus der Bevölkerung. Eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro wurde ausgesetzt.

Report-K.de: Facebook | Twitter | RSS

Gewinnspiele

dumont_rhs_klein_11102014

Report-k.de verlost 2 x 2 Karten für die Rocky Horror Show mit Erzähler Sky Du Mont am 30.10.2014 in der Lanxess Arena. Alle Infos finden Sie hier: Ich will Karten für die Rocky Horror Show in Köln gewinnen

---- ---- ---- ---- ----

countdown_colonia_box

Report-k.de verlost 3 x 2 Karten für den "Countdown Colonia" der Bürgergarde "blau gold" am 8.11.2014 im Brauhaus Sion. Alle Infos finden Sie hier: Ja, ich möchte Karten für den "Countdown Colonia" gewinnen >>

Stellenmarkt Köln

stellenmarkt_repk_2312013

Job gesucht? Jobgesuch aufgeben? Der Stellenmarkt für Köln und Deutschland in Kooperation mit StepStone.

Demnächst lesen Sie

Aus Köln:

tagesaktuelle Nachrichten

Köln Newsletter: NachClick

Wir schicken Ihnen die Schlagzeilen des Tages übersichtlich werktäglich zwischen 17 und 18 Uhr in Ihre E-Mail. Kostenlos. Hier anmelden.

E-Mail
E-Mail wdhl.

KarnevalZeitung

Alle aktuellen News rund um den Kölner Karneval gibt es in Zukunft in der digitalen Beilage KarnevalZeitung.de von report-k.de.

 
dombauverein_18022014a
SONDER-VERÖFFENTLICHUNG

Helfen Sie mit den Dom zu erhalten - Unterstützen Sie den ZDV

Ab einem Jahresbeitrag von nur 20 Euro helfen Sie dem Weltkulturerbe und Wahrzeichen Kölns!