Kultur Bühne

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„Bodyguard“ als aufwendige Produktion im Kölner Musical Dome

Köln | Frank Farmer ist ein einsamer Held. Ein amerikanischer Samurai, der für den Job sein Leben gibt. Als Leibwächter trifft er auf den großen Musikstar Rachel Marron, der von einem unheimlichen Stalker bedroht wird. Nichts hasst Rachel mehr als sich von nüchtern, rationalen Sicherheitsmann sich ihr glamouröses Leben einschränken zu lassen. Doch aus Hass wird Liebe, eine Liebe zwischen dem Star und seinem Bodyguard, die am Ende doch scheitern muss. Ab dem 10. November im Kölner Musical Dome.

Bereits 1975 verfasste Lawrence Kasdan das Drehbuch für „Bodyguard“, das er ursprünglich Steve McQueen auf den Leib geschrieben hatte. „Es ist dieser bestimmte Typ Held, den ich als Autor liebe. Jemand, der sein Leben für einen Gehaltscheck auf Spiel setzt“, sagt der Mann, der auch Drehbücher für Indiana Jones und Star Wars verfasst hat. Seine Story zum einsamen Helden, blieb allerdings in den Mühlen Hollywoods stecken. Erst 1992 wurde mit Whitney Houston und Kevin Costner ein Blockbuster daraus, der 400 Millionen Dollar einspielte.

Unter Regisseurin Thea Sharrock und dem Drehbuchautor Alexander Dinelaris („Birdman“) entsteht die Bühnenversion, die im Londoner West End Premiere feiert. Am 10. November kommt „Bodyguard“ erstmals nach Deutschland. Nach fünf Jahren ist es die erste Langzeit-Produktion, die im Kölner Musical Dome bis zu anderthalb Jahre zu Gast sein wird. Seit dem 22. September wird im Musical Dome geprobt. „Es wird die aufwendigste Produktion, die bislang im Musical Dome zu sehen war. Dabei setzen wir auf die Nähe des Publikums zum Geschehen. Es soll Teil der Show werden“, sagt Martin Flohr von BB Promotion.

„Anfangs dachte ich, was ist das für eine fürchterliche Idee, noch einen Film als Bühnenshow zu produzieren. Aber Bodyguard ist als Musical eine ganz eigenständige Geschichte, der für die Bühne neues Leben eingehaucht wurde“, sagt Co-Regisseur Frank Thompson. Insgesamt 16 Hits von Whitney Houston, darunter „One Moment In Time“ oder „I Wanna Dance With Somebody“, sind beim Musical zu hören und damit mehr als im Film. Für Köln gibt es eine neue Version der Show. „Das Musical entwickelt sich bei jeder neuen Station weiter und Köln ist nun der nächste Schritt für uns. Das Stück ist dabei keine Hommage an die 90er, wir bringen es in die Jetztzeit“, sagt Thompson. Dabei erkennt er nicht nur die weiblichen Whitney-Houston-Fans als Zielgruppe. „Zu Bodyguard gehört auch reichlich coole Action. Das dürfte auch den Jungs gefallen.“

In den Hauptrollen stehen Patricia Meeden als Rachel und Jürgen Fischer als Frank auf der Bühne. „Whitney Houston war das Idol für mich. Jahrelang habe ich mich nicht an ihre Songs getraut. Jetzt weiß ich, dass sie mir gut liegen“, sagt die Popsängerin, die ihre künstlerische Karriere beim Ballett begonnen hat. Jürgen Fischer verfügt über eine klassische Schauspielausbildung: „Erst als ich erfahren haben, dass ich in der Hauptrolle nicht singen muss, habe ich mir diese zugetraut“, sagt der gebürtige Bayer.

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Bodyguard in Köln

Show Vom 10. bis zum 20. November gibt es Previews zu „Bodyguard“ im Kölner Musical Dome neben dem Hauptbahnhof. Die offizielle Premiere ist am 21. November um 19.30 Uhr. Die Tickets kosten zwischen 29 und 109 Euro. Shows gibt es donnerstags bis samstags sowie dienstags um 19.30 Uhr, mittwochs und sonntags um 18.30 Uhr. Samstags gibt es eine weitere Show um 14.30 Uhr, sonntags um 14 Uhr. Infos und Karten gibt es unter:

www.bodyguard-musical.de

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