Kultur Film

iris_berben_10112015

Preisträgerin Iris Berben

Iris Berben mit Herbert-Strate-Preis im Kölner Gloria-Theater geehrt

Köln | „Die Kinoszene in NRW ist außerordentlich vielfältig. Die Digitalisierung ist abgeschlossen und wir haben das Kinosterben einigermaßen im Griff. Beim Film- und Kinokongress ging es jetzt in Köln darum, wie man noch besser um junge Zuschauer kämpfen kann“, sagt die Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW, Petra Müller, am Montagabend bei der Verleihung der Kinoprogrammpreise im Gloria.

Insgesamt gingen Preisgelder in Höhe von 423 000 Euro an 67 Kinos in Nordrhein-Westfalen. Geehrt wurden in Köln und der Region unter anderem das Scala Cinema in Opladen sowie das Odeon, das Cinenova, das Metropolis, das Off-Broadway, das Theater am Weißhaus und die Filmpalette in Köln. Das letztere Kino ist zusammen mit drei weiteren Kinos in NRW das höchstdotierte bei der 25. Auflage des Preises.

Durch die Verleihung führte Comedy-Star Carolin Kebekus wie gewohnt unterhaltsam, bissig und pointensicher. Zu den prominenten Preispaten gehörten unter anderem Axel Stein, Peter Lohmeyer, Adolf Winkelmann, Ulrich Noethen, Margarita Broich und Moritz Bleibtreu. Sie brachten auch exklusive Trailer ihrer neuen Kinoproduktionen mit ins Gloria. Dazu zählten „Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft“, „Junges Licht“, „Das Tagebuch der Anne Frank“ und „Die dunkle Seite des Mondes“. Gezeigt wurden auch Ausschnitte aus „Der Kuaför aus der Keupstraße“, der als Dokumentarfilm sich mit dem Nagelbombenanschlag der NSU auseinandersetzt.

Eine besondere Ehrung gab es für Schauspielerin und Filmakademie-Präsidentin Iris Berben. Sie wurde für ihr Wirken für das deutsche Kino und den deutschen Film aber auch für ihr gesellschaftliches Engagement gegen rechte und rassistische Strömungen in der Gesellschaft mit dem Herbert-Strate-Preis geehrt. Das Preisgeld in Höhe von 20 000 Euro fließt in ein Projekt der Filmakademie, bei dem unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gemeinsam mit gleichaltrigen deutschen Jugendlichen gemeinsame Filme produzieren.

Zurück zur Rubrik Film

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Film

jodie_foster_Denis-Makarenko_shutterstock_22052016w

Los Angeles | Hollywood-Star Jodie Foster ("Das Schweigen der Lämmer", "Angeklagt") hat ihre Pläne, die umstrittene deutsche Film-Regisseurin Leni Riefenstahl in einem Film darzustellen, endgültig aufgegeben. "Ich wollte Leni Riefenstahl selbst spielen. Inzwischen bin ich zu alt dafür. Sie war Ende 30, als der Zweite Weltkrieg zu Ende ging", sagte Foster der "Welt am Sonntag". Die 2003 verstorbene Riefenstahl war einerseits als innovative Künstlerin gepriesen, andererseits als Hitlers Propaganda-Regisseurin kritisiert worden. Foster hatte sich mehrmals mit ihr getroffen.

Berlin | "Durchbruch bei Stalingrad", der 1957 unter dem Titel "Die verratene Armee" erstmals erschienene Antikriegs-Roman des ehemaligen Wehrmachtsoffiziers Heinrich Gerlach (1908 - 1991), wird verfilmt.

Berlin | Arne Elsholtz, der deutsche Synchronsprecher von Hollywoodstars wie Bill Murray und Tom Hanks, ist tot. Der 1944 geborene Elsholtz starb am Dienstag in Berlin, teilte seine Agentur mit. Neben Hanks und Murray war Elsholtz auch die deutsche Standardstimme von Kevin Kline, Jeff Goldblum oder Eric Idle.

NEU: Terminkalender Köln

termine_02012015

Der neue report-K Terminkalender für Köln optimiert für Ihr Smartphone:

termine.report-K.de

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets

Ausbildung & Job

BILDUNG

KARRIERE

Köln Newsletter: NachClick

Wir schicken Ihnen die Schlagzeilen des Tages übersichtlich werktäglich zwischen 17 und 18 Uhr in Ihre E-Mail. Kostenlos. Hier anmelden.

E-Mail
E-Mail wdhl.