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Lebensmittel-Kontrolleure kritisieren Onlinehändler

Berlin | Onlinehändler missachten bei der Lieferung von frischen Lebensmitteln vielfach die gesetzlichen Kühlvorschriften. Das zeigen die Ergebnisse einer Untersuchung der baden-württembergischen Kontrollbehörde CVUA (Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe), die den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vorliegt. Die Behörde kontrollierte fünf frische Fischproben, drei geräucherte Fischproben und zwei tiefgekühlte Fischprodukte.

Alle Händler ließen die Ware von gängigen Paketdiensten ohne spezielle Kühlfahrzeuge anliefern. Das Ergebnis sei "ernüchternd" gewesen: Bei acht der zehn Testkäufe traf die Ware mit einer zu hohen Temperatur am Bestimmungsort ein. "Die Kühlung bzw. Isolierung reichte nicht aus, um die Einhaltung der erforderlichen Lagertemperaturen bis zur Anlieferung zu gewährleisten", sagte ein Sprecher des baden-württembergischen Verbraucherschutzministerium.

Insbesondere zum Ende des Mindesthaltbarkeitsdatum wiesen einige Proben erhöhte Keimzahlen auf, heißt es weiter. Eine Probe sei bereits am Ankunftstag sensorisch (Geruch) auffällig gewesen, so dass von einem beginnenden Verderb ausgegangen werden kann. Außerdem mussten sieben Proben wegen Kennzeichnungsmängeln beanstandet werden.

"Die festgestellten Mängel zeigen, dass die im Internet bestellten Produkte oft nicht mit der erforderlichen Kühlung beim Verbraucher eintreffen und daher die Gefahr eines Verderbs mit entsprechenden Gesundheitsrisiken für die Verbraucherinnen und Verbraucher vor dem Ablauf der Haltbarkeitsangaben bestehen kann", sagte der Sprecher. Die Versandhändler seien dringend gefordert, die Transportsysteme zu überprüfen und zu verbessern. Auch würden rechtliche Schritte eingeleitet.

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