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Bericht: Fahrdienstleiter in Bad Aibling wollte Züge per Notruf stoppen

Bad Aibling | Ein Fahrdienstleiter im Stellwerk von Bad Aibling hatte vor dem schweren Zugunglück am Dienstag offenbar noch versucht, die beiden später verunglückten Züge per Notruf zu stoppen. Er habe kurz hintereinander über Sprechfunk zwei Notrufe an die Züge abgesetzt, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Dafür habe er ein spezielles Mobilfunknetz der Bahn mit einer Notruffunktion benutzt.

Der erste Notruf habe die Triebwagenfahrer wohl kurz vor dem Crash erreicht, der zweite erfolgte offenbar, als die Züge bereits verunglückt waren. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. Der Zugfunkverkehr werde derzeit ausgewertet.

Unterdessen ist die Unglücksursache weiter unklar. Am Dienstag waren im oberbayerischen Bad Aibling zwei Nahverkehrszüge zusammengestoßen, elf Menschen starben, mehr als 80 wurden verletzt.

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