Panorama Panorama Deutschland

schirftzugpolizei2572012

Symbolbild

Berlin: Vermisster Mohamed ist tot - Mutter des Täters rief Polizei

Berlin | aktualisiert | Im Vermisstenfall Mohamed hat die Mutter des mutmaßlichen Entführers die Polizei auf die entscheidende Spur geführt, die zur Festnahme geführt hat.

Das teilten die Beamten am Donnerstagnachmittag mit. Schon zuvor habe es bereits "wage Hinweise" aus dem erweiterten Umfeld des Verdächtigen gegeben, die aber noch nicht zu einer Überprüfung der Person geführt hatten. 

Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 32-jährigen Brandenburger aus der Nähe von Jüterbog, der keinen Widerstand geleistet und sich "kooperativ" verhalten habe. Bei der Festnahme habe der Mann zugegeben, dass er den Jungen getötet habe und die Leiche im Kofferraum sei, was sich unmittelbar bewahrheitete. Eine Obduktion soll letzte Sicherheit geben. 

Gleichzeitig machte der Mann Angaben zur Art und Weise, wie der Junge zu Tode gekommen sei, aber nicht zum Todeszeitpunkt. Der Leichnam habe sich bei der Festnahme in einer Wanne befunden und sei komplett mit Katzenstreu eingelegt gewesen. Es habe den Anschein, dass das Kind schon länger tot sei, so die Polizei. 

Bislang gebe es weder Hinweise auf einen rechtsextremen noch auf einen pädosexuellen Hintergrund des mutmaßlichen Täters. Zudem sei der Mann bislang strafunauffällig gewesen und ein Bezug zu Berlin sei nicht bekannt. Man gehe von einem Einzeltäter aus. 

Es gebe auch keine Hinweise auf Mitwisser. Der 4-jährige Mohamed war seit dem 1. Oktober vermisst worden. Er befand sich mit seiner Mutter und den beiden Geschwistern auf dem Gelände des Berliner Landesamtes für Gesundheit und Soziales in Moabit, wo täglich hunderte Flüchtlinge auf die Bearbeitung ihrer Fälle warten. Die Mutter hatte den Jungen nach eigenen Angaben nur wenige Sekunden aus den Augen gelassen, als sie eine Wartenummer ziehen musste.

Zurück zur Rubrik Panorama Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Panorama Deutschland

Berlin | Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer befürchtet nach der Verurteilung des Models Gina-Lisa Lohfink, dass künftig noch weniger Frauen eine Vergewaltigung anzeigen werden. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag) sagte die Herausgeberin der Frauenzeitschrift "Emma": "Nur jede zwölfte Vergewaltigung wird in Deutschland angezeigt, nur jede hundertste führt zu einer Verurteilung. Es ist zu befürchten, dass es nach dem Berliner Urteil noch weniger sein werden."

Berlin | Das Model Gina-Lisa Lohfink ist zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro verurteilt worden, weil sie zwei Männer fälschlicherweise der Vergewaltigung bezichtigt haben soll. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten urteilte am Montag, für diese Verdächtigung habe es keine Anhaltspunkte gegeben. Stattdessen soll Lohfink bewusst wahrheitswidrige Tatsachen behauptet haben.

pol_05022015h

Wiesbaden | Auf deutschen Straßen sind im ersten Halbjahr 2016 insgesamt 1 450 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Das waren nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 144 Personen oder 9,0 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2015.

NEU: Terminkalender Köln

termine_02012015

Der neue report-K Terminkalender für Köln optimiert für Ihr Smartphone:

termine.report-K.de

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets

SONDER-VERÖFFENTLICHUNG
wj_gruenderpreis2016kl

Gründerpreis der Wirtschaftsjunioren Köln 2016
Abgabefrist: 21.8.16
Alle Infos >

--- --- ---

Aktuelle Themen und Informationen der Koelnmesse >

--- --- ---

schoko_PR_boxklein

Schokoladenmuseum Köln: Zeitreise durch die Geschichte von Kakoa und Schokolade >

--- --- ---