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Ermittlungen wegen Terrorwarnung in München eingestellt

München / Die Staatsanwaltschaft München hat ihre Ermittlungen wegen der Terrorwarnung in München in der Silvesternacht eingestellt. Die Informationen reichten nach Angaben der Justizbehörde nicht aus, um eine Anklage vorzubereiten, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe online. Ermittler hätten nach einem Hinweis mit Namen angeblicher Terroristen keine dazu passenden realen Personen finden können.

"Zu den mitgeteilten Namen konnten (auch unter Berücksichtigung unterschiedlicher Schreibweisen) keine Übereinstimmungen zu in Deutschland wohnhaften oder registrierten Personen ermittelt werden", so eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I. Das Ermittlungsverfahren sei deshalb bereits Ende Januar eingestellt worden. Wenige Stunden vor dem Jahreswechsel hatten die Behörden eine Terrorwarnung in München herausgegeben und den Hauptbahnhof und den Bahnhof Pasing geräumt. Kurz zuvor hatte es Hinweise ausländischer Sicherheitsdienste auf eine siebenköpfige Terrorzelle gegeben.

Die Liste der Terroristen war übereinstimmenden Berichten zufolge von einem Mann aus dem Irak gekommen. Kurz vor den Silvesterfeierlichkeiten schickte ein französischer Sicherheitsdienst dann eine Mitteilung an die deutschen Behörden, die sowohl die Zeit als auch den Ort eines möglichen Anschlags konkretisierte. Wie sich später herausstellte, stammten die Informationen des befreundeten Geheimdienstes auch von dem Informanten aus dem Irak.

Der Münchner Polizeipräsident Hubertus Andrä hatte auf einer Pressekonferenz am Neujahrstag den Schritt verteidigt, aber zugleich bereits infrage gestellt, wie viele der sieben mutmaßlichen Terroristen überhaupt reale Personen sein könnten.

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