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Europol warnt vor Terroranschlägen

Berlin | Die europäische Polizeibehörde Europol hat vor großangelegten Anschlägen durch die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in Europa gewarnt. "Europa steht momentan vor der größten Terrorgefahr seit mehr als zehn Jahren", sagte Europol-Direktor Rob Wainwright der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag). Die Anschläge von Paris im vergangenen November haben nach den Worten von Wainwright gezeigt, dass der IS internationale Dimension bekommen habe.

"Es ist zu erwarten, dass der IS oder andere religiöse Terrorgruppen einen Anschlag irgendwo in Europa verüben werden, mit dem Ziel, hohe Verluste unter der Zivilbevölkerung zu erreichen." Es müssten dabei nicht immer nur Gruppen sein, sondern es gehe auch um Einzeltäter. Wainwright sagte: "Zusätzlich existiert die Gefahr einzelner Attentäter, diese hat sich nicht verringert."

Nach Schätzung von Europol sind inzwischen 3.000 und 5.000 Europäer, die in einem Terrorcamp Kampferfahrung gesammelt haben, nach Europa zurückgekehrt. "Die wachsende Zahl dieser ausländischen Kämpfer stellt die EU-Staaten vor völlig neue Herausforderungen", sagte Wainwright. Der Flüchtlingsstrom aus Syrien nach Europa erhöht nach Einschätzung von Europol die Terrorgefahr nicht unbedingt.

Wainwright sagte: "Es gibt keine konkreten Hinweise darauf, dass terroristische Reisende systematisch den Flüchtlingsstrom nutzen, um unentdeckt nach Europa zu kommen."

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