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Polizeigewerkschaft will Flüchtlingsfahrten geheim halten

Berlin / Um Flüchtlinge bei ihrer Ankunft in den Kommunen besser zu schützen, fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) eine Strategieänderung hin zu mehr Geheimhaltung. "Es ist nicht nur angesichts der Vorfälle in Clausnitz unnötig, die breite Öffentlichkeit in Kommunen über den konkreten Ankunftstermin von Flüchtlingen zu informieren", sagte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Wichtig sei, dass die Bevölkerung rechtzeitig darüber aufgeklärt werde, wo wie viele Flüchtlinge in ihrer Stadt oder Gemeinde untergebracht werden sollen.

"Aber die Organisation eines Bus-Konvois geht nur die Verwaltung und die Polizei etwas an", sagte der GdP-Chef. Er sehe zudem die Schwierigkeit mangelnder Polizeikapazitäten in Sachsen wegen früherer Sparmaßnahmen. "Die dortigen Polizeikräfte können in bestimmten Situationen mit einem massiven Aufkommen von Störern und Gewalttätern durchaus überfordert sein", warnte Malchow.

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Berlin | Gina-Lisa Lohfink legt Berufung gegen das am Montag gegen sie verhängte Urteil ein. Das Model war zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro verurteilt worden, weil sie zwei Männer fälschlicherweise der Vergewaltigung bezichtigt haben soll. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten urteilte am Montag, für diese Verdächtigung habe es keine Anhaltspunkte gegeben.

Berlin | Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer befürchtet nach der Verurteilung des Models Gina-Lisa Lohfink, dass künftig noch weniger Frauen eine Vergewaltigung anzeigen werden. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag) sagte die Herausgeberin der Frauenzeitschrift "Emma": "Nur jede zwölfte Vergewaltigung wird in Deutschland angezeigt, nur jede hundertste führt zu einer Verurteilung. Es ist zu befürchten, dass es nach dem Berliner Urteil noch weniger sein werden."

Berlin | Das Model Gina-Lisa Lohfink ist zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro verurteilt worden, weil sie zwei Männer fälschlicherweise der Vergewaltigung bezichtigt haben soll. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten urteilte am Montag, für diese Verdächtigung habe es keine Anhaltspunkte gegeben. Stattdessen soll Lohfink bewusst wahrheitswidrige Tatsachen behauptet haben.

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