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Zeitung: Checkpoint Charlie war Anschlagsziel in Berlin

Berlin | Die am Donnerstag von der Polizei festgenommenen Islamisten hatten nach "Tagesspiegel"-Informationen einen Anschlag auf das Areal des früheren Checkpoint Charlie in Berlin geplant. "Es sollte mit dem Checkpoint Charlie ein Tourismus-Ziel getroffen werden", hieß es laut der Zeitung in Sicherheitskreisen. Den Anschlag hätten führende Mitglieder der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien in Auftrag gegeben.

Dabei habe es sich zum Teil um dieselben IS-Kader gehandelt, die auch hinter den Anschlägen vom November 2015 in Paris gesteckt hätten, sagten Sicherheitsexperten. Den entscheidenden Tipp haben die deutschen Behörden demnach von einem ausländischen Nachrichtendienst bekommen. Die "Bild" hatte zuvor berichtet, dass ein Anschlag auf den Berliner Alexanderplatz geplant war.

In Attendorn in Nordrhein-Westfalen wurde unterdessen einer der mutmaßlichen Hauptverdächtigen festgenommen. Er soll im Herbst 2015 über die sogenannte Balkanroute nach Deutschland eingereist sein und wurde in Bayern als Flüchtling von den dortigen Beamten registriert, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe unter Berufung auf Sicherheitskreise. Der 35-Jährige sei Algerier und bereits von den algerischen Sicherheitsbehörden mit internationalem Haftbefehl gesucht worden.

Der Mann soll Mitglied in einer terroristischen Vereinigung sein.

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London | An einem Londoner Flughafen ist am Mittwochmittag ein 29 Jahre alter britischer Staatsangehöriger festgenommen worden, der verdächtigt wird, Ende November 2016 eine Angriffskampagne gegen Internetzugangsrouter durchgeführt zu haben: Durch den Angriff konnten mehr als eine Million Kunden der Deutschen Telekom ihren Internetanschluss zeitweise nicht mehr nutzen.

Celle | In Niedersachsen ist ein 26 Jahre alter Deutscher festgenommen worden, der einen Sprengstoffanschlag geplant haben soll. Der Beschuldigte sei dringend verdächtig, eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet zu haben, teilten die Generalstaatsanwaltschaft Celle und die Polizeidirektion Göttingen am Donnerstag mit. Der Mann befindet sich demnach in Untersuchungshaft.

Offenbach | Der Deutsche Wetterdienst hat am Donnerstag vor Sturmzyklonen über Deutschland gewarnt. Betroffen seien vor allem die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt, teilte der Wetterdienst mit. Von Donnerstagabend bis Freitagvormittag sei mit orkanartigen Böen um 110 Kilometer pro Stunde aus westlichen Richtungen zu rechnen, auf dem Brocken seien Orkanböen bis 130 Kilometern pro Stunde möglich.

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