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Zeitung: Tatverdächtiger von Tröglitz war NPD-Sympathisant

Berlin | Bei dem mutmaßlichen Brandstifter von Tröglitz, gegen den am Donnerstag Haftbefehl erlassen wurde, handelt es sich nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagausgabe) um einen jungen Sympathisanten der rechtsextremen NPD, der selbst in der Straße des abgebrannten Hauses wohnt. Der junge Mann soll auch zu dem Personenkreis gehören, der sich in den Monaten vor dem Brandanschlag auf die geplante Asylbewerberunterkunft in der Nacht auf den 4. April an Protestmärschen gegen die Unterbringung beteiligt hatte. Der mutmaßliche Täter postete bereits im Januar, kurz nach dem Bekanntwerden der Pläne zur Unterbringung von Flüchtlingen in Tröglitz, das Parteilogo der NPD auf seiner Facebook-Seite.

Im März teilte er ein Video eines NPD-Kreisrats, der zu dieser Zeit die Proteste im Ort anstachelte. Unmittelbar nach dem Brand stellte der mutmaßliche Täter, gegen den nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein "dringender Tatverdacht" besteht, dann mehrfach Fotos und Videos vom Brandort auf seine Seite. Auch verbreitete er einen Aufruf, eine Mieterin des Hauses materiell zu unterstützen, die durch den Brand Hab und Gut verlor.

Da der mutmaßliche Täter als geistig wenig bemittelt gilt, werde nun auch die Frage gestellt, ob noch andere Personen in die Tat verwickelt sein könnten, berichtet die Zeitung. In Tröglitz selbst wie auch von Rechtsextremisten war nach dem Brandanschlag immer wieder die Vermutung verbreitet worden, hinter dem Brandanschlag könnten Linksextremisten oder auch der Eigentümer der Immobilie stecken.

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