Panorama Panorama Köln

33

Bevölkerungsprognose - Köln bleibt jung

Köln | Das Amt für Statistikentwicklung und Statistik hat für die Jahre 2015 bis 2040 eine neue Veröffentlichung zur kleinräumigen Bevölkerungsprognose für Köln vorgelegt. Unter den getroffenen Annahmen, sollen bis 2025 sollen rund 100.000 und bis 2040 voraussichtlich weitere 40.000 Einwohner hinzukommen.

Das Amt für Statistikentwicklung und Statistik hat dazu ihre Statistik wie folgt dargestellt:

Köln wird bis 2025 um rund 100.000 Menschen wachsen. Bis zum Endpunkt der vorliegenden Bevölkerungsprognose im Jahr 2040 werden weitere 40.000 Einwohnerinnen und Einwohner hinzukommen. Köln wächst künftig in allen Altersgruppen. Besonders hohe Zunahmen weisen die über 65-Jährigen und hierunter besonders die über 80-Jährigen auf. Aber auch die Zahl der Kinder und Jugendlichen nimmt zu. Daher bleibt das Durchschnittsalter in Köln bis 2025 stabil bei 42 Jahren. Bis 2040 nimmt es auf 43,3 Jahre moderat zu. Die Zahl der Kölner Haushalte nimmt bis 2040 um 75.400 auf 626.400 zu (plus 13,7 Prozent).

Aktuelle gesamt-städtische Ergebnisse wurden bereits im Mai 2015 veröffentlicht. Die Statistiker legen den Bericht nun vor, weil sich durch die im Laufe des vergangenen Jahres massiv steigenden Zuwanderungszahlen die Frage nach der Belastbarkeit der Prognose stellte.

Mit Blick auf die jetzt vorliegenden aktuellen Bevölkerungszahlen konnte die Übereinstimmung mit der Prognose zum Jahresende 2015 überprüft werden. Die Bevölkerung mit Hauptwohnung liegt mit 1.061.465 um 4.865 beziehungsweise fünf Promille über den Annahmen. Hinsichtlich der Zuzüge aus dem Ausland ergibt sich eine Abweichung mit den Prognoseannahmen in Höhe von rund 2.000. Die jetzt erkennbaren Unterschiede lassen die Prognose nach wie vor belastbar erscheinen.

Bevölkerungsprognosen dienen vor allem der Einschätzung von Richtung und Tempo, mit denen zukünftige Entwicklungen unter den getroffenen Annahmen stattfinden. Prognosezahlen sind als strukturelle Richtungsweiser anzusehen. Daher sind die kleinräumigen Ergebnisse der vorliegenden Prognose als Strukturentwicklung dargestellt.

Nahezu alle Stadtteile verzeichnen Zuwächse der Gesamtbevölkerung. In knapp zwei Dritteln aller Stadtteile wächst der Anteil der über 80-Jährigen stärker als im Vergleich zur Gesamtstadt. Der künftig erwartete Neubau in den Stadtteilen korrespondiert mit überdurchschnittlich steigenden Anteilen an Kindern und Jugendlichen.

Als Fazit ist festzustellen, dass es in Köln nicht nur zu einer demografisch bedingten Alterung der Menschen kommen wird, sondern gleichzeitig auch zu einem Bevölkerungswachstum bei Zunahme des Anteils an Kindern und Jugendlichen. Köln bleibt somit eine junge Stadt.

Auf die wachsende Bevölkerungszahl und den dadurch notwendigen Bedarf an Wohnraum antwortet die Stadt mit den vielfältigen Strategien des Stadtentwicklungskonzeptes Wohnen. Dazu gehören unter anderem auch die Ermittlung zusätzlicher möglicher Baulandflächen sowie die Beschleunigung von Planungen. Bis 2029 ist ein Neubaubedarf von 66.000 Wohnungen ermittelt worden.

Der Stadtentwicklungsausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung am 10. März 2016 entschieden, dass die kleinräumige Bevölkerungsprognose gemeinsam mit der Vorlage zur Ermittlung zusätzlicher möglicher Baulandflächen in allen Bezirksvertretungen beraten werden soll.

www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik/

Zurück zur Rubrik Panorama Köln

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Panorama Köln

Köln | Unter der Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin Henriette Reker fand am vergangenen Abend, 22. September, zum zweiten Mal die Fair Trade Night im Forum der VHS am Neumarkt statt. Von 18 bis 22 Uhr präsentierten sich über 27 Kölner Initiativen und Geschäfte, die sich für die Ideen des gerechten Handels und nachhaltiger Lebensstile einsetzen. Insgesamt sollen rund 500 Besucher die Möglichkeit genutzt haben, faire Alternativen zu herkömmlichen Produkten zu entdecken. Der Eintritt war frei.

Köln | Wie gestalten wir eine Welt, in der mehr Menschen als heute leben und dennoch weniger Ressourcen verbraucht werden? Mit dieser Frage haben sich mehr als 200 Schüler an zwei Tagen in der Rheinland Raffinerie beschäftigt. Ihre Ideen und Modelle werden beim Tag der offenen Tür bei Shell in Wesseling kommenden Sonntag zu sehen sein.

Köln | Auf dem Grundstück des Schulgeländes in Rath/Heumar soll festgestellt worden sein, dass fünf Bäume keine ausreichende Standsicherheit bieten. Aus Sicherheitsgründen sollen diese Bäume gefällt und acht neue Bäume gepflanzt werden.

NEU: Terminkalender Köln

termine_02012015

Der neue report-K Terminkalender für Köln optimiert für Ihr Smartphone:

termine.report-K.de

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets