Panorama Panorama Köln

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Am 20. März wird eine Sonnenfinsternis über Köln zu beobachten sein. Wie gut hängt stark von der Bewölkung am Freitagvormittag ab.

Sonnenfinsternis 2015 über Köln – Das müssen Sie wissen

Köln | Am Freitagvormittag ist über Köln eine partielle Sonnenfinsternis, kurz auch gerne SoFi genannt, zu beobachten. Im Zeitraum von etwa zwei Stunden wird sich über dem Kölner die Sonne verfinstern, weil der Mond - zumindest optisch - die Sonne verdecken wird.

Wie gut oder schlecht sich das Schauspiel am Himmel über Köln beobachten lässt, ist von der Wetterlage und vor allem vom Grad der Bewölkung am Freitagvormittag abhängig.

So verläuft die Sonnenfinsternis 2015 über Köln:

-Ab 9:30 Uhr beginnt der Mond sich von rechts vor die Sonne zu schieben.

-Ihr Maximum erreicht die Sonnenfinsternis über Köln gegen 10:38 Uhr. Dann wird der Mond die Sonne zu 77 Prozent verdecken.

-Der Mond wandert für die Beobachter dann weiter von rechts (Westen) nach links (Osten), gegen 11:49 Uhr gibt der Mond die Sonne dann wieder komplett frei, das Spektakel ist zu Ende.

Wetterdienst aktuell zur Sicht auf die Sonnenfinsternis in Köln

In Teilen Nordrhein-Westfalens und in den nördlichen Bereichen von Rheinland-Pfalz kann durch eine hochnebelartige Bewölkung die Sicht auf die Sonnenfinsternis vernebelt sein. Diese Hochnebeldecke wird sich voraussichtlich auch nur zögerlich auflösen. Dennoch bestehen gute Chancen, dass sich zum Höhepunkt der partiellen Sonnenfinsternis nur noch kleinere Hochnebelfelder am Himmel befinden.

Warnhinweis: Blicken Sie niemals mit bloßem Auge oder gar mit einem Fernglas direkt in die Sonne, auch nicht während der Sonnenfinsternis. Schwere Verletzungen der Augen sind möglich. Bleibende Sehschäden bis zur Blindheit können die Folge sein.  Verwenden Sie eine Spezialbrille, die mit einer Folie versehen ist, um die Sonnenfinsternis gefahrlos beobachten zu können. Die speziellen Brillen sind im Kölner Einzelhandel bereits rar und heißbegehrt.  

Infobox:

Was passiert bei einer Sonnenfinsternis?

Die Bahn, auf der der Mond um die Erde kreist, ist der Bahn der Erde um die Sonne um etwa fünf Prozent geneigt. Bei Neumond steht der Mond so zwischen Erde und Sonne, dass nur seine Rückseite von der Sonne beschienen wird. Dadurch ist er auf der Erde nicht zu sehen. Nähert sich der Mond jedoch der Linie Sonne - Erde an oder stehen im Extremfall die drei Himmelskörper auf einer Linie, dann trifft der Schatten des Mondes die Erde und es kommt dort, wo der Schatten hinfällt zu einer Sonnenfinsternis.

Der Mond ist zwar 400-mal kleiner als die Sonne, aber um den selben Faktor näher an der Erde als die Sonne. Deshalb wirken bei einer Sonnenfinsternis Sonne und Mond für den Betrachter gleich groß. Der Schatten des Mondes kann aber nicht die ganze Erde verdunkeln, sondern nur eine schmale Zone, in der das Phänomen dann beobachtet werden kann. Eigentlich müsste die Sonnenfinsternis Erdfinsternis heißen, da der Mond die Erde verdunkelt und nicht die Sonne.

Die nächste totale Sonnenfinsternis über Deutschland gibt es erst wieder am 2. September 2081 zu sehen, die nächste partielle Sonnenfinsternis über Deutschland soll sich am 12. August 2026 ereignen.

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