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Anschlagsdrohung in Türkei richtete sich gegen Deutschland

Ankara | Die jetzt bekannt gewordenen Anschlagsdrohungen in der Türkei richten sich offenbar gezielt gegen "deutsche Interessen" in Ankara und Istanbul. Das berichtet "Bild" (Freitag) unter Berufung auf hochrangige Sicherheitskreise. Demnach liegen den deutschen Sicherheitsbehörden "hoch eingestufte Informationen" vor, die vor gezielten Anschlägen gegen das deutsche Generalkonsulat in Istanbul und die deutsche Botschaft in Ankara warnen.

Nach "Bild"-Informationen werten die deutschen Sicherheitsbehörden die Hinweise als "konkrete Anschlagsgefahr für deutsche Interessen". Diese Einschätzung hat unter anderem dazu geführt, dass das Generalkonsulat sowie die deutsche Schule in Istanbul vorübergehend geschlossen wurden. Die Ermittlungen zu den Terror-Hinweisen dauern nach wie vor an.

In einer offiziellen Mitteilung an Bundesbürger in Istanbul durch das deutsche Generalkonsulat hieß es dazu: "Bitte meiden Sie die Umgebung des Generalkonsulats." Die diplomatische Vertretung liegt in der Nähe des Taksim-Platzes. Die deutsche Schule ist etwa eineinhalb Kilometer Luftlinie entfernt an der Fußgängerzone Istiklal Caddesi.

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