Panorama Panorama Welt

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Stadtplan von Paris mit einem Ausschnitt der das 10. Arrondissmont zeigt

Pariser Anschläge an mindestens sieben Örtlichkeiten

Paris | aktualisiert | 01:10 Uhr > Die Terroranschläge von Paris haben sich offenbar auf mindestens sieben Örtlichkeiten verteilt. Das berichten französische Medien unter Berufung auf Ermittlerkreise. In ersten Berichten war von drei Stellen die Rede. Die Grenzen sollen geschlossen werden. Die Geiselnahme im Bataclan Konzertsaal sei beendet, so erste Berichte. Es soll alleine in der Konzerthalle 100 Tote gegeben haben.

Terroranschläge von Paris: Allein in Konzerthalle rund 100 Tote

1:39 Uhr >  Bei den Terroranschlägen von Paris sind allein in der Konzerthalle Bataclan rund 100 Menschen ums Leben gekommen. Frankreichs Staatspräsident machte sich noch in der Nacht auf den Weg zum Tatort, nachdem die Polizei das Gebäude vor 1 Uhr gestürmt hatte. Ein Augenzeuge, der sich während des Konzertes der US-Rockband "Eagles of Death Metal" am Abend in der Konzerthalle aufgehalten hatte, sagte dem Nachrichtensender CNN: "Es kamen zwei schwarz gekleidete Männer mit Kalaschnikows in die Halle und feuerten willkürlich in das Publikum. Sie sagten dabei nichts und luden drei bis viermal nach, währenddessen gelang mir die Flucht über die Bühne". In anderen Berichten war von bis zu acht Attentätern in der Halle die Rede. Auf der Facebook-Seite der Band "Eagles of Death Metal" wurde in der Nacht eine kurze Stellungnahme verbreitet: "We are still currently trying to determine the safety and whereabouts of all our band and crew. Our thoughts are with all of the people involved in this tragic situation." Insgesamt waren sechs oder sieben Örtlichkeiten in die offenbar koordinierten Terroranschläge in Paris einbezogen, darunter auch eine Bar in einer belebten Ausgehmeile, wo mehrere Menschen erschossen wurden. Auch während des Freundschaftsspiels zwischen Deutschland und Frankreich waren am Stade de France mehrere Explosionen zu hören gewesen.
Dabei soll es sich um Selbstmordattentate gehandelt haben. Die Deutsche Nationalmannschaft blieb zunächst im Stadion, ebenso wie viele Menschen, die später auch auf den Rasen gelassen wurden.

Hollande schließt nach Terroranschlägen Frankreichs Grenze

1:11 Uhr > Frankreichs Präsident Francois Hollande hat nach den Anschlägen von Paris am Freitagabend den Ausnahmezustand verhängt. Dabei kündigte er die Schließung der Grenze an. Unterdessen wurden neue Details zu den Vorfällen bekannt, die sich nach ersten Informationen auf mindestens drei Örtlichkeiten in der Stadt verteilten.

Ein Augenzeuge, der sich während des Konzertes der US-Rockband "Eagles of Death Metal" in der Bataclan-Konzerthalle aufgehalten hatte, sagte dem Nachrichtensender CNN: "Es kamen zwei schwarz gekleidete Männer mit Kalaschnikows in die Halle und feuerten willkürlich in das Publikum. Sie sagten dabei nichts und luden drei bis viermal nach, währenddessen gelang mir die Flucht über die Bühne". Bei den Explosionen, die während des Freundschaftsspiels zwischen Deutschland und Frankreich am Stade de France zu hören waren, soll es sich laut Medienberichten um einen Selbstmordanschlag mit zwei Attentätern gehandelt haben.

Die Explosionen waren gegen 21:20 Uhr auch in der Fernsehübertragung laut zu hören. Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ noch in der Nacht zu Samstag eine kurze Stellungnahme verbreiten. Darin heißt es: "Meine Gedanken sind in diesen Stunden bei den Opfern der offensichtlich terroristischen Angriffe, ihren Angehörigen sowie allen Menschen in Paris. Die Bundesregierung steht in Kontakt mit der französischen Regierung." Auch US-Präsident Obama trat aus Anlass der Anschläge im Weißen Haus vor die Presse und sprach von einem "Anschlag auf die weltweite Wertegemeinschaft". Unklarheit bestand am Abend über die Zahl der möglichen Opfer.

In Medienberichten war von mindestens 35, teilweise auch von mindestens 60 Todesopfern die Rede.

Bundeskanzlerin veröffentlicht Erklärung zu Anschlägen von Paris

1:08 Uhr > Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in der Nacht zu Samstag eine kurze Stellungnahme zu den Anschlägen von Paris verbreiten lassen. Darin heißt es: "Ich bin tief erschüttert von den Nachrichten und Bildern, die uns aus Paris erreichen. Meine Gedanken sind in diesen Stunden bei den Opfern der offensichtlich terroristischen Angriffe, ihren Angehörigen sowie allen Menschen in Paris. Die Bundesregierung steht in Kontakt mit der französischen Regierung und hat ihr die Anteilnahme und Solidarität der Menschen in Deutschland übermittelt."

Pariser Anschläge an mindestens sieben Örtlichkeiten

1:05 Uhr > Die Konzerthalle Bataclan wurde in der Nacht von der Polizei gestürmt. Dort sollen nach unterschiedlichen Augenzeugenberichten, mindestens zwei, möglicherweise aber bis zu acht Attentäter mit Kalaschnikow willkürlich auf das Publikum eines Konzerts der US-Band "Eagles of Death Metal" gezielt haben. Die Metro-Linien 3, 5, 8, 9 und 11 wurden geschlossen.

Auch der Busverkehr wurde teilweise unterbrochen. Am Samstag sollen alle Schulen und Universitäten in Paris geschlossen bleiben.

23:58 Uhr > Eine Reihe von offensichtlichen Terroranschlägen hat am Freitagabend die französische Hauptstadt erschüttert. In ersten Berichten war von mindestens 35 Todesopfern die Rede, der Sender BFM-TV sprach kurz vor Mitternacht von über 60 Toten und zahlreichen Verletzten. Viele Menschen starben nach ersten Informationen bei einer Schießerei an einer Bar im 10. Arrondissement, die in einer beliebten Ausgehmeile liegt.

Rund 100 Menschen sollen zeitgleich als Geisel in der Bataclan-Konzerthalle gehalten worden sein, wo die US-Rockband "Eagles of Death Metal" einen Auftritt hatte. Beide Örtlichkeiten befinden sich nicht weit von den Redaktionsräumen der Satirezeitschrift Charlie Hebdo entfernt, wo am 7. Januar elf Menschen von islamistischen Terroristen erschossen wurden. Nach 21 Uhr waren auch zwei laute Explosionen außerhalb des Stade de France zu hören, wo Deutschland gerade ein Testspiel gegen Frankreich austrug, das Frankreich 2:0 für sich entschied.

Tausende Zuschauer konnten das Stadion anschließend zunächst nicht verlassen und wurden nach Abpfiff auf das Spielfeld gelassen. Der Französische Staatspräsident Hollande war schon zuvor aus dem Stadion gebracht worden. Bereits am Mittag hatte es eine Bombendrohung gegen das Hotel der deutschen Mannschaft gegeben.

Eine Bombe wurde aber schließlich nicht gefunden. US-Präsident Obama sagte in einer kurzen Stellungnahme am Abend, der Terror von Paris sei ein Anschlag auf die weltweite Wertegemeinschaft.

23:36 Uhr > Mindestens 35 Tote bei Terror-Serie in Paris - BFM-TV spricht von 60 Todesopfern, der Guardian von 40 Toten. In der Bataclan Konzert Halle sollen über 100 Menschen von Geiselnehmern gefangen gehalten werden. Über die Hintergründe der Taten gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse. Es soll weitere Schiessereien geben unter anderem in Les Halles, aber auch an anderen Orten. Barrack Obama hat ein Statement abgeben.

23:23 Uhr > Die Lage in Paris ist um 23:23 Uhr unklar. Es soll eine Geiselnahme in einer Konzerthalle geben. Auch dort soll geschossen werden. Die Zahl der Toten sei über 30 gestiegen. Es soll noch eine weitere Schiesserei am Place de la Republique geben oder gegeben haben. Die Lage in Paris scheint unklar. Auch am Stadion habe es Explosionen gegeben, der französische Präsident soll evakuiert worden sein. Die Zuschauer im Stadion, wo das Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Frankreich stattfand, seien sicher.

22:46 Uhr > Während des Freundschaftsspiel gab es mindestens 18 Tote bei mehreren Anschlägen in Paris.

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Tote und Verletzte bei Schießerei in Pariser Restaurant

22:45 Uhr > Bei einer Schießerei in einem Pariser Restaurant sind am Freitag mehrere Menschen getötet und weitere verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich im 10. Arrondissement. In verschiedenen Medienberichten war zwischen zwei und zehn Todesopfern die Rede, mindestens sieben Menschen sollen verletzt worden sein.

Zahlreiche Rettungskräfte waren an der Unglückststelle im Einsatz. Angeblich soll ein bewaffneter Mann das Feuer eröffnet haben. Über die weiteren Hintergründe wurde zunächst nichts bekannt.

Ebenfalls am Abend waren zwei Explosionsgeräusche in der Nähe des Stade de France zu hören, wo zu der Zeit Deutschland und Frankreich ein Testspiel bestritten. Über mögliche Zusammenhänge herrschte ebenfalls Unklarheit.

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