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Tunesische Dialoggruppe erhält Friedensnobelpreis

Oslo | Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an eine Dialoggruppe in Tunesien für ihren Beitrag zum Aufbau einer pluralistischen Demokratie. Das teilte die Nobel-Versammlung am Freitag in Oslo mit. Das "Tunesische Quartett für nationalen Dialog" erhält die Auszeichnung als Ermutigung für ganz Tunesien - in dem nordafrikanischen Land begann im Dezember 2010 eine Revolution, die entscheidend zum "Arabischen Frühling" beigetragen hat.

Die Serie von Protesten, Aufständen und Revolutionen in der Arabischen Welt richtet sich gegen autoritär herrschende Regime. Zahlreiche Beobachter hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel dieses Jahr als vielversprechende Kandidatin genannt. Der Preis ist mit umgerechnet rund 860.000 Euro dotiert.

Im vergangenen Jahr erhielten die Kinderrechtsaktivisten Kailash Satyarthi und Malala Yousafzai den Friedensnobelpreis. Die Auszeichnungen werden seit 1901 vergeben. Die Verleihung der Preise findet am 10. Dezember statt - dem Todestag von Stifter und Namensgeber Alfred Nobel.

Der Friedensnobelpreis wird in Oslo überreicht, alle anderen Preise in Stockholm.

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