Panorama Panorama Welt

USA: Bundesregierung verurteilt Hinrichtung von Hirngeschädigtem

Berlin | Der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Christoph Strässer, hat die Hinrichtung eines 74-Jährigen im US-Bundesstaat Missouri verurteilt: Der Mann sei zum Zeitpunkt des Mordes, für den der Mann zum Tode verurteilt wurde, aufgrund eines Unfalls und einer damit einhergehenden Schädigung seines Gehirns mental schwer beeinträchtigt gewesen, erklärte Strässer am Mittwoch.

"Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat die Hinrichtung von Personen mit geistiger Behinderung oder einer mentalen Störung für verfassungswidrig erklärt, allerdings die genauen Kriterien für eine Bewertung den einzelnen Bundesstaaten überlassen. In diesem Fall hatte die Europäische Union gegenüber dem Gouverneur des US-Bundesstaates Missouri demarchiert und sich für eine Aussetzung der Todesstrafe aus humanitären Gründen eingesetzt", so Strässer weiter.

"Die Todesstrafe ist eine unmenschliche, grausame und unmoralische Art der Bestrafung. Sie hat im 21. Jahrhundert keinen Platz mehr." Die Bundesregierung werde sich auch weiterhin gemeinsam mit ihren Partnern in der Europäischen Union aktiv für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe einsetzen.

Zurück zur Rubrik Panorama Welt

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Panorama Welt

Bagdad | Bei einem Selbstmordanschlag in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind am Sonntag mindestens elf Menschen getötet worden. Darunter waren nach Angaben der Behörden drei Polizisten. Zahlreiche weitere Menschen seien verletzt worden.

Kuala Lumpur | Malaysia, China und Australien wollen die Suche nach dem seit mehr als zwei Jahren vermissten Flug MH370 aussetzen, sollten während des aktuellen Einsatzes keine konkreten Hinweise auf die Boeing gefunden werden. Das erklärten Minister der drei Staaten in einer Mitteilung an die Angehörigen der Menschen, die sich an Bord der Maschine befanden. Man gebe jedoch noch nicht auf.

Nizza | Der Attentäter von Nizza soll angeblich nicht auf eigene Faust gehandelt haben. Er habe die Tat über mehrere Monate geplant und dabei Hilfe und Komplizen gehabt, teilte die französische Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Die fünf mutmaßlichen Helfer, die bereits in Haft sitzen, werden wegen Terrorverdachts angeklagt.

NEU: Terminkalender Köln

termine_02012015

Der neue report-K Terminkalender für Köln optimiert für Ihr Smartphone:

termine.report-K.de

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets

SONDER-VERÖFFENTLICHUNG
wj_gruenderpreis2016kl

Gründerpreis der Wirtschaftsjunioren Köln 2016
Abgabefrist: 21.8.16
Alle Infos >

--- --- ---

Aktuelle Themen und Informationen der Koelnmesse >

--- --- ---

schoko_PR_boxklein

Schokoladenmuseum Köln: Zeitreise durch die Geschichte von Kakoa und Schokolade >

--- --- ---