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AfD erzielt Kompromiss zur Führungsstruktur

Berlin | Die AfD hat im Streit um die Führungsstruktur in der Partei einen Kompromiss erzielt. Die AfD soll ab dem 1. Dezember 2015 durch nur noch einen Bundesvorsitzenden repräsentiert werden, der durch einen einen Generalsekretär unterstützt wird, beschloss der Parteivorstand am Freitag. Bis November sollen zwei gleichberechtigte Bundesvorsitzende die Partei führen.

Einem dieser Vorsitzenden komme das Vorschlagsrecht für den Generalsekretär zu. Der Vorschlag soll Ende Januar vom Satzungsparteitag in Bremen beschlossen werden. Bislang stehen der AfD drei gleichberechtigte Sprecher vor. Parteigründer Bernd Lucke hatte gefordert, dass es nur noch einen Parteivorsitzenden geben sollte. Damit sollte die AfD schlagkräftiger gemacht werden.

Gauland begrüßt Kompromiss über AfD-Spitze

Der Vorsitzende der Brandenburger AfD, Alexander Gauland, hat den Kompromiss über die Spitze der Bundespartei begrüßt. "Unser Ziel war es, auf keinen Fall die Partei in den Sand zu setzen", sagte er der "Frankfurter Rundschau". "Denn dann wäre auf Jahre hin die Möglichkeit verbaut, jenseits der CDU eine Partei zu gründen."

Es sei wichtig, dass die Partei zwei Sprecher habe, bis im Dezember diesen Jahres das Parteiprogramm beschlossen werde. Dann fühlten sich der konservativ-nationale und der eher wirtschaftlich-liberale Flügel vertreten. Wenn es ein gemeinsames Programm gebe, sei nur noch ein Parteivorsitzender nötig, sagte Gauland.

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