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Bericht: Bundesregierung einigt sich auf Tabak-Werbeverbot ab 2020

Berlin | An Haltestellen, Litfaßsäulen oder im Kino soll die Werbung für Zigaretten ab Sommer 2020 verboten werden. Das berichtet die "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf ein Papier des Verbraucherschutzministeriums. Demnach haben das Bundeskanzleramt und der zuständige Bundesminister Christian Schmidt (CSU) sich darauf geeinigt, dass es für Zigaretten ab dem 1. Juli 2020 keinerlei Außenwerbung etwa auf Plakaten mehr geben soll. 

Zudem sollen Zigaretten aus der Kinowerbung zumindest für all jene Filmvorstellungen verbannt werden, die für Zuschauer unter 18 Jahren freigegeben sind. Zuletzt war Medienberichten zu entnehmen, dass ein Verbot von Außen- und Kinowerbung, wie von Schmidt gefordert, am Veto von Kanzleramt und Wirtschaftsministerium zu scheitern drohe. Nun sei eine Einigung gefunden worden, wenn auch mit einer längeren Schonfrist für die Tabakindustrie. 

Denn wie aus dem Papier weiter hervorgeht, sollte jegliche Außenwerbung für Tabakerzeugnisse und elektronische Zigaretten bereits ab Juli 2018 verboten werden.

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