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Bundesregierung beschließt Wohnungsbau-Offensive

Berlin | Die Bundesregierung hat auf Vorschlag von Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) eine Wohnungsbau-Offensive beschlossen. Die Maßnahmen zum Neubau und zur Kostensenkung im Wohnungsbau sind im Abschlussbericht des Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen zusammengefasst, den das Kabinett am Mittwoch verabschiedet hat. Im Mittelpunkt steht dabei ein Zehn-Punkte-Programm, das Schritt für Schritt umgesetzt werden soll.

"Unser Zehn-Punkte-Programm schafft die Voraussetzungen, um den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum rasch zu decken", sagte Hendricks. Das Programm sieht unter anderem die Bereitstellung von Bauland, steuerliche Anreize, eine Vereinfachung von Bauvorschriften sowie Mittel für den sozialen Wohnungsbau vor. "Von gegenwärtig rund 270.000 fertiggestellten Wohnungen müssen wir uns auf mindestens 350.000 Wohnungen im Jahr steigern. Dafür gilt es, Hemmnisse zu beseitigen und Anreize zu setzen - und zwar auf allen föderalen Ebenen. Neben der Wohnungsbauoffensive brauchen wir jetzt auch eine Baulandoffensive. Länder und Kommunen müssen dem Beispiel des Bundes folgen und Flächen zügig für den bezahlbaren Wohnungsbau zur Verfügung stellen", forderte Hendricks.

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