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Karte: www.mapz.com

Davutoglu: Mitglied des IS für Anschlag in Istanbul verantwortlich

Istanbul | Für den Terroranschlag in der türkischen Metropole Istanbul ist nach Angaben des Ministerpräsidenten des Landes, Ahmet Davutoglu, ein Mitglied der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) verantwortlich. Der Attentäter sei vor Kurzem von Syrien aus in die Türkei eingereist, sagte sein Stellvertreter Numan Kurtulmus am Dienstag. Bei dem Anschlag am Dienstagvormittag waren mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen, 15 weitere wurden verletzt.

Davutoglu zufolge sind alle Opfer Ausländer, ersten Informationen zufolge sind auch Deutsche darunter. Der Anschlag hatte sich nahe der Sultan-Ahmed-Moschee ereignet, die in einem bei Touristen beliebten Stadtteil liegt. Außenminister Frank-Walter Steinmeier erklärte, Bundesbürger, die sich derzeit in der Türkei oder in Istanbul befänden, sollten die Reisehinweise auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes beachten.

Dort heißt es: "Reisenden in Istanbul wird dringend geraten, Menschenansammlungen auch auf öffentlichen Plätzen und vor touristischen Attraktionen vorläufig zu meiden und sich über diese Reisehinweise und die Medien zur Lageentwicklung informiert zu halten. Landesweit ist weiter mit politischen Spannungen sowie gewaltsamen Auseinandersetzungen und terroristischen Anschlägen zu rechnen. Reisende sollten sich von Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere in größeren Städten, fernhalten. Weiterhin wird empfohlen, die Anwesenheit an belebten Plätzen im innerstädtischen Bereich und in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs auf das erforderliche Maß einzuschränken sowie den Aufenthalt nahe Regierungs- und Militäreinrichtungen zu vermeiden."

Gauck verurteilt "hinterhältigen" Terroranschlag in Istanbul

Bundespräsident Joachim Gauck hat das Attentat in Istanbul verurteilt: "Wieder wurden bei einem hinterhältigen terroristischen Anschlag unschuldige Menschen ermordet, darunter viele Deutsche", erklärte Gauck am Dienstag. "Ich bin tief erschüttert und traurig über diese schlimme Nachricht." Die Geschehnisse seien "entsetzlich", so der Bundespräsident.

"Mein ganzes Mitgefühl und meine Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei den Opfern, ihren Angehörigen und Freunden. Ich werde noch heute mit dem türkischen Staatspräsidenten telefonieren und mich über die Lage vor Ort informieren."

Merkel: Terroristen sind Feinde aller Menschlichkeit

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Anschlag in Istanbul verurteilt: "Die Terroristen sind Feinde aller Menschen und aller Menschlichkeit", sagte Merkel am Dienstag. Die Orte der Anschläge seien unterschiedlich, das Ziel sei jedoch stets dasselbe: "Unsere Freiheit, unsere freie Gesellschaft." Die Bundeskanzlerin sprach den Angehörigen der Opfer ihr Mitgefühl aus und wünschte den Verletzten rasche Genesung.

Auch der türkischen Bevölkerung sprach sie die Solidarität Deutschlands aus und kündigte ein entschlossenes Vorgehen gegen den internationalen Terrorismus an. Diese Entschlossenheit werde sich am Ende durchsetzen, betonte Merkel. Der Anschlag hatte sich am Dienstagvormittag nahe der Sultan-Ahmed-Moschee ereignet, die in einem bei Touristen beliebten Stadtteil Istanbuls liegt.

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