Politik Nachrichten Politik Deutschland

Journalisten-Verband attackiert AfD-Chefin Petry

Berlin | Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat die AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry scharf kritisiert. Hintergrund ist ein heftiger Streit zwischen Petry und dem ZDF über wiederholt abgesagte Interview-Termine der Politikerin. Zuletzt legte Petry dem Sender nahe, die "Morgenmagazin"-Moderatorin Dunja Hayali abzuziehen, weil die "offensichtliche Politaktivistin" über Twitter und andere Online-Medien eine "Skandalisierung" des Vorgangs betrieben habe.

DJV-Sprecher Hendrik Zörner sagte dazu dem "Handelsblatt": "Das sieht der AfD ähnlich: Journalisten, die sich gegenüber der Rechts-Partei kritisch verhalten, werden persönlich diffamiert und in die Ecke von Politaktivisten gerückt." Die Wahrheit sei vielmehr, dass Petry und ihre Mitarbeiter nicht in der Lage gewesen seien, vereinbarte Interview-Termine einzuhalten. Dabei hätten sie sich "in Widersprüche verstrickt, als sie die Patzer rechtfertigen wollten".

Zörner ließ auch nicht das Argument Petrys gelten, die erklärt hatte, dass sie sich als Mutter von vier Kindern vor allem in den Morgenstunden gut überlege, welche TV-Termine wichtiger seien als diese "familiäre Aufgabe". "Wenn Frau Petry ihr Familienleben so wichtig ist, wie sie behauptet, sollte sie erst gar keine Gesprächstermine mit Morgensendungen machen", sagte Zörner. "Und noch etwas: Dass Frauke Petry behauptet, das ZDF würde aus Steuermitteln finanziert, zeugt von grober Unkenntnis der Medien", sagte Zörner weiter.

Petry hatte gemutmaßt, dass Hayali als Unterstützerin der Vereine "Gesicht zeigen" und "Respekt! Kein Platz für Rassismus" Schwierigkeiten damit habe, "ihre journalistische Arbeit in einem aus Steuergeldern finanzierten Sender von ihrer politischen Einstellung zu trennen".

Zurück zur Rubrik Politik Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Deutschland

Athen/Berlin | In Griechenland sind trotz anhaltender Kritik von Menschenrechtsorganisationen die Aufnahmelager für Flüchtlinge nach wie vor überfüllt. In den Hotspots auf den griechischen Inseln seien derzeit 8.657 Personen untergebracht - obwohl die Lager nur eine Aufnahmekapazität von 7.450 haben. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Freitag) unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion.

Berlin | Die Gruppierung "Identitäre Bewegung" (IB) ist ins Visier der Sicherheitsbehörden des Bundes und der Länder geraten.

merkel_parteitag_koeln081214_4

Berlin | Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf ihrer vorverlegten Sommerpressekonferenz am Donnerstag in Berlin die Ereignisse in Ansbach und München als "islamistischen Terror" bezeichnet - und angekündigt, es werde alles getan, diese barbarischen Taten aufzuklären. Die aktuellen Ereignisse in Würzburg, München und Ansbach haben es erforderlich gemacht, diese Stellungnahme heute abzugeben, so Merkel. Der Anschläge in Deutschland, aber auch in Frankreich, den USA und Belgien seien "erschütternd und deprimierend".

NEU: Terminkalender Köln

termine_02012015

Der neue report-K Terminkalender für Köln optimiert für Ihr Smartphone:

termine.report-K.de

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets

SONDER-VERÖFFENTLICHUNG
wj_gruenderpreis2016kl

Gründerpreis der Wirtschaftsjunioren Köln 2016
Abgabefrist: 21.8.16
Alle Infos >

--- --- ---

Aktuelle Themen und Informationen der Koelnmesse >

--- --- ---

schoko_PR_boxklein

Schokoladenmuseum Köln: Zeitreise durch die Geschichte von Kakoa und Schokolade >

--- --- ---