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Merkel: Ereignisse in Köln haben Verunsicherungen hinterlassen

Berlin | Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nimmt nach eigenen Angaben die Verunsicherungen ernst, die die Ereignisse in der Silvesternacht in Köln im Speziellen und die Flüchtlingsproblematik im Allgemeinen, in der deutschen Bevölkerung hinterlassen haben.

Die illegale Migration könne allerdings am besten eingedämmt werden, wenn die Fluchtursachen in den Krisengebieten bekämpft werden, sagte die Kanzlerin am Freitag in Berlin. Dazu brauche es einen "gesamteuropäischen Ansatz" - außerdem müsse der Schengen-Raum aufrechterhalten werden, so Merkel.

Auf die Frage eines Journalisten, ob es aufgrund der Kritik innerhalb der Union langsam einsam um sie werde, sagte die Kanzlerin: Den Eindruck habe sie nicht. Die Menschen fragten sich allerdings zurecht, wie es weitergehen werde. Merkel sagte, sie sei "innerlich sehr überzeugt", dass die Frage der illegalen Migration mit Hilfe der anderen EU-Partnern gelöst werden kann.

Es sei von herausragender Bedeutung, auf politische Lösungen der Krisen zu drängen und den humanitären Konsequenzen umgehend und umfassend zu begegnen.

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