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Merkel und Davutoglu für Nato-Beteiligung bei Kampf gegen Schlepper

Ankara | Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu wollen sich gemeinsam für eine Beteiligung der Nato am Kampf gegen die Schlepper in der Ägäis einsetzen.

Darüber soll unter anderem beim kommenden Treffen der Nato-Verteidigungsminister gesprochen werden, sagte Merkel am Montag bei einem Besuch in Ankara. Auch die Zusammenarbeit zwischen den Küstenwachen Griechenlands und der Türkei sowie der EU-Grenzschutzagentur Frontex sollen verbessert werden.

Merkel kündigte zudem eine engere Zusammenarbeit der türkischen und deutschen Polizei im Kampf gegen Schlepper an. Die Bundeskanzlerin übte darüber hinaus scharfe Kritik am Vorgehen Russlands in Syrien. Der UN-Sicherheitsrat habe in einer Resolution alle Beteiligten in der Region dazu aufgefordert, Angriffe gegen die Zivilbevölkerung einzustellen.

Die Türkei und Deutschland würden weiter in New York aktiv werden, um Russland zur Einhaltung der Resolution zu dringen.

Trittin kritisiert Merkels Türkei-Politik als "widersprüchlich"

Die Grünen haben das Auftreten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei ihrem Staatsbesuch in der Türkei als paradox bezeichnet. "Die Botschaft der Kanzlerin an die Türkei ist widersprüchlich: Haltet die Flüchtlinge von Europa fern – aber lasst sie aus Syrien alle zu Euch kommen", sagte Jürgen Trittin, Außenpolitiker der Grünen-Bundestagsfraktion, der "Berliner Zeitung" (Dienstag). Dass die Türkei die Grenze zu Syrien schließe, sei auch Folge einer "bockigen Verweigerungshaltung Europas, sich dauerhaft um die Flüchtlinge zu kümmern", so Trittin.

"Dazu gehört eine nachhaltige und bessere Finanzierung wie die geordnete Übernahme von Kontingenten."

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