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Nach Goebbels-Vergleich: Fahimi kritisiert Pegida-Initiator scharf

Berlin | SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi hat den Gründer der Pegida-Bewegung, Lutz Bachmann, scharf kritisiert, nachdem dieser Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) mit dem Nazi-Reichspropagandaleiter Joseph Goebbels verglichen hatte. "Das ist eine weitere beabsichtigte Entgleisung von Pegida - kein Ausrutscher, kein Versehen", sagte Fahimi gegenüber "Spiegel Online".

Bachmann vergleiche "einen durch und durch anständigen Menschen wie Heiko Maas mit dem Chefideologen des `Dritten Reiches`. Das ist perfide und ekelhafte Rattenfängerei, wie sie schlimmer nicht mehr werden kann", so die Generalsekretärin der Sozialdemokraten. Bachmann hatte Maas bei der Pegida-Demo am Montagabend in Dresden als den "schlimmsten geistigen Brandstifter" seit Goebbels und Karl-Eduard von Schnitzler bezeichnet. An der Demo hatten erneut Tausende Menschen teilgenommen: Laut einer Schätzung der studentischen Initiative "Durchgezählt" nahmen an der Kundgebung des Pegida-Bündnisses knapp 8.000 Menschen teil.

In der vergangenen Woche hatten sich noch rund 10.000 bis 12.000 Menschen an der Pegida-Demonstration beteiligt. Zum Jahrestag des Bündnisses vor zwei Wochen waren 15.000 bis 20.000 Pegida-Anhänger nach Dresden gekommen, ihnen hatten etwa ebenso viele Gegendemonstranten gegenübergestanden.

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