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Nach Wahlen in der Türkei: Merkel telefoniert mit Davutoglu

Berlin | Nach den Parlamentswahlen in der Türkei haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu am Montag miteinander telefoniert. Merkel habe Davutoglu zur friedlichen Durchführung der Abstimmung am Sonntag gratuliert, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit. Die hohe Wahlbeteiligung unterstreiche, wie sehr die türkische Bevölkerung sich der Demokratie verpflichtet fühle.

Merkel habe begrüßt, dass der türkische Ministerpräsident noch in der Wahlnacht erklärt hatte, die Polarisierung und Spannung in der türkischen Gesellschaft überwinden zu wollen. Zudem habe die Bundeskanzlerin Davutoglu die Bereitschaft der Bundesregierung zur weiterhin engen Zusammenarbeit bei der Bewältigung der anstehenden Herausforderungen, wie der Bewältigung der Auswirkungen der Syrienkrise versichert. Merkel und der türkische Ministerpräsident waren sich zudem einig, dass der bilaterale Dialog zur Eindämmung der Flüchtlingsströme weiter fortgesetzt werden und rasch in konkrete Vereinbarungen münden müsse, teilte Seibert weiter mit.

Ebenso müsse es jetzt rasch zu Fortschritten in der Aushandlung des gemeinsamen EU-türkischen Aktionsplans zu Migrationsfragen kommen. Davutoglus islamisch-konservative Partei AKP hatte bei der Wahl die absolute Mehrheit erreicht.

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