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Regierung prüft höhere Steuer auf Gas- und Ölheizungen

Berlin / Das Bundesumweltministerium will die Klimaschutzregeln für Häuser und Wohnungen nach einem Bericht von "Bild" (Donnerstag) weiter verschärfen. Das geht aus einem 288-seitigen Diskussionspapier "Maßnahmenset 2.1" zum Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung hervor, den das Ministerium an mehrere Organisationen verschickt hat. Darin wird unter anderem gefordert, den Austausch von fossilen Heizungen finanziell zu fördern.

Zugleich wird vorgeschlagen, Gas- und Ölheizungen stärker zu besteuern. Das Energiesteuergesetz solle so geändert werden, "dass der Einsatz von fossilen Heizenergieträgern verteuert wird und ein Anreiz zur Heizungsmodernisierung entsteht", zitiert "Bild" aus dem Papier. Als Beispiel wird das dänische Modell genannt.

Bereits in der nächsten Woche solle es Expertenanhörungen geben, hieß es. Der Eigentümerverband Haus & Grund lehnt eine höhere Steuer strikt ab. Der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Kai Warnecke, sagte gegenüber "Bild": "Diese Maßnahme würde das Heizen erheblich verteuern und viele Haushalte an den Rand des finanziell Machbaren drängen."

Würde das dänische Energiesteuersystem auf Deutschland übertragen, "verdoppelt sich der Preis für Erdgas zum Heizen in Privathaushalten", sagte Warnecke.

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