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Studie: Medien haben im Fall der NSU-Morde versagt

Berlin | Nicht nur der Staat, auch die Medien haben im Fall der NSU-Morde versagt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung, aus der die "Süddeutsche Zeitung" (Samstagsausgabe) zitiert. Die Medien hätten "zur Ausgrenzung der Opfer beigetragen" und "Angehörige stigmatisiert".

Die Studie verweise unter anderem auf die weite Verbreitung des später zum "Unwort des Jahres" gewählten Begriffs "Döner-Morde", schreibt die SZ. Die Berichterstattung zu den Morden sei vor Entdecken des NSU ohne kritische Distanz "der Logik und den Deutungsmustern der Ermittlungsbehörden" gefolgt. Die Otto-Brenner-Stiftung spricht laut SZ von einem "bitteren Befund". Die Studie beruhe auf einer Analyse von etwa 300 Artikeln in der deutsch- und türkischsprachigen Presse.

Die Studie wurde von dem Rechtsextremismus-Forscher Fabian Virchow und den Medienwissenschaftlerinnen Tanja Thomas und Elke Grittmann geleitet.

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