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Union drängt auch Länder zum Einsatz von Bodycams bei der Polizei

Berlin | Die Union im Bundestag hat die geplante Einführung von Bodycams bei der Bundespolizei als wichtigen Schritt zum Schutz von Polizisten im Dienst bezeichnet und auch die Länder zu entsprechenden Beschlüssen für ihre Polizeien aufgefordert.

Zugleich verlangt die Union weitere Schritte zum Schutz der Beamten: Es könne nicht hingenommen werden, dass Respektlosigkeit und Gewalt gegenüber Polizisten immer mehr zunähmen, sagte der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Mayer, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntags- und Montagsausgaben). Der CSU-Politiker bestätigte, dass sich die Koalition auf die Ausstattung der Bundespolizei verständigt habe - "auf Initiative der Union", wie Mayer betonte.

Erste Erfahrungen mit dem Einsatz der Kameratechnik zeigten, dass potenzielle Täter abgeschreckt würden, wenn sie bemerkten, dass sie bei einer möglichen Attacke auf Beamte gefilmt werden könnten. "Werden Beamte dennoch angegriffen, verbessert sich durch die Bodycams die Beweislage zu Lasten der Täter", sagte Mayer. Er forderte zugleich eine Strafverschärfung bei Angriffen auf Polizeibeamte.

Die Gericht müssten solche Taten "viel härter ahnden". Der Innenexperte warnte: "Angriffe auf Polizisten sind Angriffe auf alle Bürger."

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