Politik Nachrichten Politik Köln

union_jack_Stockimo_shutterstock_com_10012016

Britischer EU-Kommissar erwartet Votum für EU-Verbleib

Brüssel | Der britische EU-Kommissar für die Finanzmärkte Jonathan Hill erwartet, dass sich die Briten in einem Referendum für den Verbleib in der Europäischen Union aussprechen werden. "Wir Briten mögen nicht so begeistert von der Europäischen Union sein wie andere", sagte er der "Welt am Sonntag". "Das liegt an unserer unterschiedlichen historischen Erfahrung."

Er ergänzte allerdings: "Die Briten sind sehr pragmatische, realistische und rationale Menschen. Wenn man die Vor und Nachteile abwiegt, stellt man fest, dass es keine attraktive Alternative zu einer EU-Mitgliedschaft gibt. Das gilt vor allem dann, wenn die Neuverhandlungen über die britische Mitgliedschaft erfolgreich sind und wir die EU noch etwas besser machen."

Großbritanniens Premierminister David Cameron will bis 2017 die Briten über die EU-Mitgliedschaft abstimmen lassen. Sein Ziel ist es, bis dahin bessere Bedingungen für den Verbleib in der EU auszuhandeln. Im Februar wollen die Staats- und Regierungschefs diese Gespräche möglichst abschließen.

Hill kritisierte die Befürworter eines EU-Ausstiegs, die keine schlüssigen Argumente lieferten. "Großbritannien würde keinen besseren Zugang zum europäischen Markt erhalten wie versprochen. Wir müssen wie Norwegen und die Schweiz dafür bezahlen! Wir würden auch keine besseren Handelsabkommen schließen können, wenn wir nicht mehr einem Markt mit 500 Millionen Menschen angehörten. Die USA erklärten, dass sie nur mit Handelsblöcken verhandeln und nicht mit einzelnen Ländern." Dass in Umfragen sich mittlerweile jeder zweite Brite für den EU-Austritt ausspricht, beunruhigt Hill nicht. "Es gibt das große Missverständnis, dass die Briten den Tag über ausschließlich über Europa sprechen. Das ist falsch. Bislang ist das ein Thema für die politische Klasse. Der größte Teil der Bevölkerung wird sich erst dann mit der Frage befassen, wenn sie sich konkret stellt - also wenn das Referendum ansteht."

Zurück zur Rubrik Politik Köln

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Köln

wahlurne_1152012

Köln | Die Kölner Grünen haben ihre Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2017 aufgestellt. Gewählt wird am 24. September 2017.

Köln | Der Rat der Stadt Köln habe in seiner Sitzung am 14. Februar 2017 der Gebührenerhöhung, für die Rheinische Musikschule, zugestimmt. Demnach werde der Unterricht um rund fünf Prozent teurer, die in der Satzung verankerte Ermäßigung für KölnPass-Inhaber habe dagegen unverändert Bestand, teilt die Stadt mit.

Köln | Die Digitalisierung verändert den öffentlichen Nahverkehr. Das sagt Susane dos Santos Herrmann, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion. Dennoch dürfe der Ausbau eines eTickets nicht zur Abschaffung des Papiertickets, wie das Streifenticket, führen, so dos Santos Herrmann, weiter. Derzeit werde beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) darüber nachgedacht die Streifenkarte abzuschaffen.

AfD-Bundesparteitag 2017 in Köln

maritim_300_12022017klein

Der Bundesparteitag der Alternative für Deutschland (AfD) findet im April 2017 im Maritim Hotel in Köln statt. Mehrere Gruppen kündigen Proteste und Kundgebungen dagegen an. Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Geschehen rund um den AfD-Bundesparteitag in Köln.

AfD-Bundesparteitag im Maritim Hotel Köln - AfD nimmt Stellung

Gegenstimmen:

Der AfD-Parteitag im April – Festkomitee meldet Gegenveranstaltung an

Start der Kampagne „Kein Veedel für Rassismus"

AfD-Bundesparteitag - Protest gegen Management des Maritims

AfD-Bundesparteitag in Köln – Hausverbot für Björn Höcke in Maritim Hotels

Völklinger Kreis sagt Business-Empfang zum CSD im Maritim Hotel Köln ab

KARNEVAL NACHRICHTEN

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets