Politik Nachrichten Politik Köln

blockade_30102105

Die Blockade an der Deutz-Mülheimer Straße

„Bündnis Köln gegen Rechts“: Kritik an Polizeieinsatz

Köln | Jetzt meldet sich das Bündnis „Köln gegen Rechts“ zu den Vorfällen am letzten Sonntag, 25.10.2015, zu Wort. Man habe rund 5.000 Menschen mobilisiert, die den Aufmarsch von "Köln 2.0", also den Hooligans und Rechtsextremen, blockieren wollten. Medien und Polizei setzten linke Blockierer mit "Nazi-Hooligans" gleich. Dagegen verwahrt sich das Bündnis „Köln gegen Rechts“.

An der Polizei kritisiert man, dass Gruppen von "Nazi-Hooligans" unbegleitet durch die Kölner Innenstadt ziehen konnten. Dadurch sei es, sowohl im Bereich der Lanxess Arena, wie auch an der Deutz-Mülheimer Straße zu Auseinandersetzungen zwischen Blockierern und den Hooligans gekommen. Man habe die Polizei im Vorfeld darauf aufmerksam gemacht, heißt es in einer langen schriftlichen Stellungnahme. Der Polizei wirft man vor nur hart gegen die linken Gegendemonstranten vorgegangen zu sein und nicht gegen die Rechten, wie etwa auf den Bahnsteigen des Deutzer Bahnhofs.

Das Bündnis „Köln gegen Rechts“ spricht bei dem Wasserwerfereinsatz auf der Deutz-Mülheimer Straße von einem "unangemessenen" Vorgehen der Kölner Polizei. Die Polizei habe, auch mit Schlagstöcken, ohne Grund Gewalt angewandt. Zuvor sollen, so das Bündnis, rechte Kundgebungsteilnehmer versucht haben sich mit Gewalt einen Weg durch die Blockierer zu bahnen. Erst als die Situation sich schon wieder beruhigt hätten, soll die Polizei ihren Einsatz gegen die Blockierer gestartet haben. Die Polizei habe auch nicht verhindert dass die Rechten gegen die Blockierer vorgegangen seien.

Klaus Lober vom Bündnis „Köln gegen Rechts“: „HoGeSa ist die gewalttätige Kraft in diesem Zusammenhang. Für uns gibt es einen klaren Unterschied zwischen der Gewalt von Nazis, die in Horden Menschen aufgrund ihres Aussehens oder ihrer Herkunft angreifen, Flüchtlingsheime in Brand setzen oder mit Messern die Kölner Bürgermeisterkandidatin attackieren, und Blockierer*innen, die unter Einsatz ihrer Gesundheit versuchen, sich einer gefährlichen Zusammenrottung wie der von HoGeSa in den Weg zu stellen.“
Lober wirft der Kölner Polizei vor die Situation nicht im Griff gehabt zu haben.

Polizei nimmt andere Wertung vor

Die Kölner Polizei titelte in Ihrer schriftlichen Pressemitteilung vom 25.10.2015, 21:08 Uhr:  "Demonstrationen am 25.10.2015 - Linke greifen Polizisten an" Weiter heißt es dort: "Im Bereich der Opladener Straße/Deutz-Mülheimer Straße sperrte die Polizei die Zufahrt zur Versammlung "Köln 2.0". Als die Kräfte gegen Ausschreitungen zwischen rechten und linken Demonstranten einschritten, richtete sich die Gewalt plötzlich gegen die dort eingesetzten Beamten. Nach kurzem Einsatz des Wasserwerfers beruhigte sich die Lage."

Zurück zur Rubrik Politik Köln

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Köln

joergfrank712010

Köln | Am heutigen Freitagmittag haben Jörg Frank, Fraktionsgeschäftsführer der Grünen und Kirsten Jahn, Fraktionsvorsitzende, die politischen Schwerpunkte und Zielsetzungen für das Jahr 2017 vorgestellt.

SPD_Konferenz_190117

Köln | Die SPD-Fraktion möchte frische Denkanstöße, um neue Wege zur Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen einzubringen. Dafür hat sie gemeinsam mit der Sozialistischen Jugend Deutschlands - "Die Falken" ein Positionspapier entworfen und erste Ideen zur möglichen Umsetzung vorgestellt.

AZ_luxemburger

Köln | Mit einer Online Petition für den Erhalt des AZs finden sich binnen eines Tages, am 17. Januar 2017, über 1800 UnterstützerInnen. So fordern die Nutzer des Autonomen Zentrums in einem dringlichen Appell die Oberbürgermeisterin Henriette Reker sowie die Fraktionsvorsitzenden von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Die Linke auf, sich für den Erhalt des AZs am jetzigen Kölner Standort, der Luxemburger Straße, auszusprechen.

„Deine Freunde“ und die „Gute Wähler Gruppe Köln“ - Was ist passiert?

mik_reportk_respalte

Die Ratsgruppe „Deine Freunde“ hat sich umbenannt in die „Gute Wählergruppe Köln“. Nach der Abspaltung machen die Mitglieder von „Deine Freunde“ nun ohne die Ratsmitglieder weiter. Alle Details und Hintergründe zur Abspaltung und die Interviews mit beiden Parteien zur Trennung, finden Sie auf report-K.

Interview „Gute Wähler Gruppe Köln“
Interview „Deine Freunde“

Imm Cologne / LivingKitchen 2017

KARNEVAL NACHRICHTEN

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets

Terminkalender Köln

termine_02012015

Der report-K Terminkalender für Köln optimiert für Ihr Smartphone:

termine.report-K.de